iOS 7 weit verbreitet: Android KitKat kriecht hinterher

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iOS 7.1 bringt Verbesserungen, aber auch eine Reihe Probleme mit sich
iOS 7.1 bringt Verbesserungen, aber auch eine Reihe Probleme mit sich(© 2014 CURVED)

Wenn es um Updates für die Betriebssysteme mobiler Geräte geht, hat Apple deutlich die Nase vor Google. iOS 7 für iPhone und iPad ist nur ein halbes Jahr nach Veröffentlichung beim Großteil der Nutzer installiert. Android 4.4 KitKat ist dagegen gerade bei einem Zehntel der Geräte angekommen.

88 bis 90 Prozent der iPhones und iPads arbeiten mit dem am 18. September 2013 erschienenen iOS 7. Das hat die Mobile Analytics Firma Mixpanel anhand von Zugriffen auf den Appstore herausgefunden. Etwa 30 Prozent der Nutzer verwenden sogar bereits das allerneueste Update iOS 7.1, dessen Roll-out erst am 10. März dieses Jahres begonnen hat. Für Googles Android 4.4 KitKat weisen die Analysten gerade einmal eine Verbreitung von acht Prozent aus. Dabei ist diese Version nur etwa einen Monat später erschienen als das iOS-Update auf Version 7.

Apple kann sich Updates für alte Versionen sparen

Die Zahlen zeigen, dass Apple mit der Verteilung von Updates deutlich schneller voranschreitet als Google. Ein Grund: Android ist auf vielen Geräten nicht in Reinform installiert, sondern mit einer Benutzeroberfläche des Herstellers überzogen. Allein deshalb dauert es, bis die aktuellen Versionen des Betriebssystems bei den Nutzern ankommen.

Eine weitere Erkenntnis aus der Analyse: Apple-Jünger scheinen auch bei der Hardware up to date zu sein. Denn iOS 7 läuft auf älteren Geräten wie dem iPhone 3GS gar nicht mehr. Für Apple ergibt sich damit sogar eine Einsparmöglichkeit. Wenn Geräte mit alten  iOS-Versionen so schnell vom Markt verschwinden, muss Apple diese Ableger des Betriebssystems nicht mehr mit umfassenden Feature-Updates versorgen. Patches, die eventuelle Sicherheitslücken schließen, reichen hier völlig aus.


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