iOS 8-Bug: Einstellungs-Reset löscht iCloud Drive-Daten

Die Zurücksetzung der Einstellungen in iOS 8 löscht offenbar auch iWorks-Dokumente
Die Zurücksetzung der Einstellungen in iOS 8 löscht offenbar auch iWorks-Dokumente(© 2014 CURVED)

Neues Problem mit einem Bug unter iOS 8: Anscheinend kann die Nutzung der Reset-Funktion für die Einstellungen dazu führen, dass restlos alle iWorks-Dokumente gelöscht werden, die in iCloud Drive gespeichert wurden.

Die Funktion, die unter "Allgemein | Zurücksetzen | Alle Einstellungen" zu finden ist, löscht anscheinend dauerhaft alle in iCloud Drive gespeicherten Dokumente, berichtet MacRumors. Dabei steht vor der Bestätigung des Restes explizit: "Daten oder Medien werden dabei nicht gelöscht". Bisherige Aussagen von betroffenen Nutzern lassen vermuten, dass der Bug nur Dateien betrifft, die mit iWorks-Apps wie Pages, Keynote und Numbers zusammenhängen – die Daten anderer Apps bleiben in der iCloud offenbar erhalten.

Keine einfache Wiederherstellung

Laut vieler iOS-Nutzer gibt es keine Möglichkeit, die Dokumente auf einfache Weise wiederherzustellen – diese sind permanent gelöscht. Problematisch ist auch, dass ein Reset auf dem mobilen Gerät sich auch auf einen Mac mit OS X Yosemite auswirken kann: Nach der automatischen Synchronisation sind dort die iCloud-Drive-Daten ebenfalls verschwunden. Mit TimeMachine soll die Wiederherstellung zumindest in einem Fall funktioniert haben.

Der Bug mit dem Einstellungs-Reset ist ein weiteres Problem, das erst seit iOS 8 auftritt: Kurz nach dessen Release war bekannt geworden, dass auch mit der neuen Version des Apple-Betriebssystems mithilfe von Siri der Sperrbildschirm umgangen werden kann. Außerdem scheint es, dass iOS 8 offenbar häufiger von Systemabstürzen betroffen ist als die Vorgängerversion iOS 7.


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