iOS 8 gibt Euch mehr Kontrolle über Ortungsdienste

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In iOS 8 bekommt Ihr etwas mehr Kontrolle über den Akkufresser Ortungsdienste
In iOS 8 bekommt Ihr etwas mehr Kontrolle über den Akkufresser Ortungsdienste(© 2014 CURVED)

In iOS 8 sollen die Ortungsdienste nur genutzt werden, wenn die von Nutzen sind – und das spart Akku-Leistung. Mit der neuen Option „Beim Verwenden“ erlaubt Ihr einer App nur dann Gebrauch von GPS und Triangulation zu machen, wenn sie aktiv geöffnet ist, sagt 9to5Mac.

Zwischen den bisher für jede App vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten zur Nutzung von Positionsdaten „Immer“ und „Nie“ gibt es damit in iOS 8 eine dritte Option. Mit dieser könnt Ihr einzelnen Apps zu verbieten, im Hintergrund laufend Ortungsdaten abzurufen und so heimlich den Akku leerzusaugen. Das konntet Ihr zwar zuvor auch, jedoch nur indem Ihr diesen Apps generell den Zugang zu Eurem Standort zu verwehrt habt.

Entwickler müssen offenlegen, wofür sie die Ortungsdienste nutzen

Habt Ihr die Rechte für eine App noch nicht ausdrücklich bestimmt, zeigt Euch ein blau hinterlegter Hinweis auf dem Homescreen von iOS 8 an, wenn die Anwendung Ortungsdaten sammelt. Ein Tippen auf diesen Hinweis bringt Euch in die entsprechende App, wo Ihr die Berechtigungen festlegen könnt. Neu ist hierbei auch, dass die App-Entwickler in einem entsprechenden Textfeld Auskunft über den Zweck der Positionsbestimmung geben müssen.

Bisher hatte zwar ein Icon im Statusbalken darauf hingewiesen, dass eine App auf Eure Position zugreift, mehr Informationen gab es dazu aber nicht. Dies ändert sich unter iOS 8. Im entsprechenden Einstellungen-Menü seht Ihr dann auch alle Apps und ihre jeweiligen Rechte auf einen Blick. In Zukunft muss dann vermutlich nicht mehr jeder iPhone-Akku-Ratgeber den beliebten Tipp "Ortungsdienste deaktivieren" enthalten.


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