iOS 8: In-App-Browser sollen Passwörter abfangen können

Apples eigener Browser Safari ist die sicherste Methode, um im Netz zu stöbern
Apples eigener Browser Safari ist die sicherste Methode, um im Netz zu stöbern(© 2014 CURVED)

Die Hiobsbotschaften zu iOS 8 reißen nicht ab: Nachdem Apple ein Update für das Betriebssystem zurückziehen musste, ist nun eine Sicherheitslücke aufgetaucht. In einem Beitrag im Entwickler-Blog furbo.org heißt es, über den In-App-Browser, den manche Apps mitbringen, ließen sich Passwörter und Co. auslesen.

Anhand eines Videos demonstriert Blogbetreiber Craig Hockenberry, wie eine selbst geschriebene App Usernamen und Passwörter mitlesen kann. Seine Software ist im oberen Bereich zu sehen: Während er in der Twitter-App seinen Nutzernamen und das Kennwort eingibt, fängt seine App die Daten im Klartext ab. Ebenfalls sei es sogar möglich, Webseiten-Inhalte zu modifizieren und so andere Dinge anzeigen zu lassen, als auf einer angesteuerten Original-Webseite zu sehen wären. Derartiges funktioniere aber nicht nur unter iOS 8, sondern bereits mit iOS 7.

Kritische Daten besser nicht in den In-App-Browser eingeben

Hockenberry erläutert, dass es immer einen Spagat zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit geben werde. Er empfiehlt, zur Passwort-Eingabe ausschließlich Safari zu benutzen, um auf Nummer Sicher zu gehen. Der hauseigene Browser ist von Apple mit einer Sicherheitsgarantie versehen. Alle anderen Apps seien potenziell gefährdet. Von der Eingabe privater Daten solle man daher besser absehen.

Zuvor wurde bekannt, dass ein bereits gelöstes Sicherheitsproblem von iOS 7 erneut unter iOS 8 auftritt: So ist es mit Siri möglich, den Lock-Bildschirm eines iPhone 6 inklusive etwaiger Codesperre zu umgehen.

Weitere Artikel zum Thema
7 Fitness-Apps, die jeder Sport­fan sofort instal­lie­ren sollte
Tina Klostermeier
Fit per App: Mit unseren Tipps ist das kein Problem.
Mehr braucht es nicht: Wir zeigen Euch die besten Fitness-Apps für jedes Training – ob Tabata, HIIT, Bodyweight zuhause oder im Fitnessstudio.
Apple will iPho­nes aus recy­cel­ten Mate­ria­lien herstel­len
Christoph Lübben
Womöglich besteht ein künftiger Nachfolger vom iPhone X zu 100 Prozent aus Recycling-Material
Mehr Recycling bei Apple? Offenbar plant der Hersteller, iPhone- und MacBook-Modelle künftig aus 100 Prozent recycelten Materialien zu bauen.
Die besten Tipps für das iPhone X [mit Video]
Jan Johannsen4
Face ID, kein Homebutton mehr und ein OLED-Display: Das iPhone X ist anders als die bisherigen iPhones.
Das iPhone X ist anders als alle iPhones der letzten Jahre. Wie Ihr die neuen Funktionen wie Face ID am besten nutzt, verraten unsere Tipps.