iOS 8: Siri-Sicherheitslücke tritt erneut auf

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Mit iOS 8 hat sich ein altes Problem erneut eingeschlichen
Mit iOS 8 hat sich ein altes Problem erneut eingeschlichen(© 2014 CURVED Montage)

iPhone-Sprachassistentin Siri scheint es mit Sperrbildschirmen immer noch nicht so genau zu nehmen: Auch unter iOS 8 gewährt das Programm Zugriff auf Funktionen, die eigentlich Tabu sein sollten, berichtet Computerbild.

Eine Codesperre ist dafür gedacht, niemandem Zugriff auf das eigene Smartphone zu gewähren. Beim iPhone macht Siri den Nutzern allerdings regelmäßig einen Strich durch die Rechnung – auch unter iOS 8: Mit der Sprachassistentin lassen sich Kontaktdaten abfragen, E-Mails und SMS versenden oder Anrufe absetzen. Siri selbst lässt sich auch bei gesperrtem Gerät durch längeren Druck auf die Hometaste aktivieren.

Das Problem gab es bereits unter iOS 7

Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings, die es Dieben und Co. nicht ganz so einfach macht, wenn Sie etwa ein fremdes iPhone 6 in die Hände bekommen: Die jeweiligen Kontakte müssen dem Siri-Nutzer nämlich bekannt sein – Sicherheit sieht trotzdem anders aus. Apple-Nutzern, die nicht erst seit dem iPhone 6 dabei sind, könnte das ganze bekannt vorkommen: Siri hatte sich bereits unter iOS 7.1.1 wenig um die Einrichtung einer Sperre mittels Touch ID geschert.

Die Kalifornier waren also gezwungen, einen Patch nachzureichen, der die etwas zu hilfsbereite App wieder in ihre Schranken weist. Bei iOS 8 heißt es jetzt also erneut abwarten.


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