iOS-Apps dürfen Eure Daten ab 2017 nur noch verschlüsselt übertragen

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Auch iOS-Apps von Drittanbietern sollen künftig Daten verschlüsselt übertragen
Auch iOS-Apps von Drittanbietern sollen künftig Daten verschlüsselt übertragen(© 2014 CURVED)

Sichere Verbindungen werden für iOS-Apps verpflichtend: Apple will die Sicherheit Eurer Daten künftig besser gewährleisten. Aus diesem Grund müssen Entwickler ein Sicherheits-Feature in ihre Apps integrieren – bis zum 1. Januar 2017.

App Transport Security (APS) nennt Apple das Feature, das noch innerhalb dieses Jahres kennzeichnend für alle iOS-Apps werden soll. Auf der WWDC 2016 hat Apple laut CNET auf einer Veranstaltung zum Thema Sicherheit bekannt gegeben, dass Entwickler bis zum 1. Januar kommenden Jahres Zeit haben, um ATS in ihre Apps einzubauen. Mit ATS werden Apps dazu gezwungen, statt einer "normalen" HTTP-Verbindung eine deutlich sicherere HTTPS-Verbindung zu nutzen.

Gut für die Nutzer

HTTPS ist aus mehreren Gründen sicherer als HTTP: Zum einen verlangt diese Verbindung eine Authentifizierung, zum anderen werden die Daten verschlüsselt übertragen. Das bedeutet, dass iOS-Apps künftig keine Daten von Nutzern mehr im Klartext an den Server des Herausgebers verschicken dürfen. Auch dürfte es so schwerer für Unbefugte werden, die Daten bei der Übertragung abzufangen.

Derzeit wird ATS vor allem in Apps verwendet, die zum Beispiel Bankdaten übertragen; auch einige Messenger-Dienste nutzen das Sicherheits-Feature bereits. Apple hat ATS schon mit iOS 9 eingeführt, allerdings zunächst auf freiwilliger Basis. Was für Entwickler mehr Umstände bedeutet, kommt den iPhone- und iPad-Nutzern zugute: mehr Sicherheit für die persönlichen Daten.