iOS: Diese Emojis crashen Euer iPhone

Aktuell macht ein Bug die Runde, der sämtliche iOS-Geräte zum Absturz bringen kann. Ausgelöst werde das Ganze durch das Versenden bestimmter Emojis an einen iPhone-Besitzer – unabhängig davon, ob es sich um ein iPhone 7 oder ein älteres Modell handelt. Ob das Smartphone anschließend tatsächlich nicht mehr reagiert, hängt von der Version des installierten Betriebssystems ab.

Um ein iPhone zum Absturz zu bringen, soll das Absenden einer kurzen Zeichenfolge ausreichen: Ein Weiße-Flagge-Emoji, eine "0" und das Regenbogen-Emoji. Laut 9to5Mac gibt es zwei Methoden, um mit der Zeichenfolge Geräte zum Absturz zu bringen. Die eine Methode betreffe Geräte, auf denen iOS 10.1.1 installiert ist; die andere hingegen Geräte mit iOS 10.2.1.

iPhone reagiert nicht mehr

Aus der weißen Flagge und dem Regenbogen soll normalerweise eine Regenbogen-Flagge werden. Dafür zuständig ist ein Zeichen, das 9to5Mac zufolge "Variation Sector 16" (VS16) genannt wird. Mit diesem Zeichen werde dem iOS-Gerät signalisiert, dass beide Emojis links und rechts vom VS16 kombiniert werden sollen. Emojis, die es in mehreren verschiedenen Hautfarben gibt, sollen übrigens nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren. Durch das Einfügen der Null soll das Smartphone aber versuchen, den Kombinationsbefehl auch auf die Zahl anzuwenden – was aber nicht funktioniert. Letztendlich führe dies zum Absturz, das iPhone reagiert nicht mehr und muss neu gestartet werden.

Möglich sei dies, da das Smartphone die "Anwesenheit" des Regenbogen-Emojis registriert und den Befehl ausführt, obwohl eine Null dazwischen ist. Wie der YouTuber EveryThingApplePro in einem Video zeigt, wird der Bug unter iOS 10.1.1 ausgelöst, sobald die genannte Zeichenfolge zuvor unter den iCloud-Notizen abgespeichert und anschließend an einen iPhone-Besitzer gesendet wird. Unter iOS 10.2.1 werde dieser Bug ausgelöst, wenn ein Nutzer die Emojis in einem neu angelegten Kontakt einträgt und diesen anschließend mit dem "Opfer" für einen kontrollierten Absturz teilt. Noch ist nicht bekannt, ob das Problem mit einem Update von Apple demnächst behoben wird.


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