iPad Air 3 zerlegt: So viel Technik steckt im flachen Tablet

Das iFixit-Team ist dafür bekannt, Smartphones und Gadgets in ihre Bestandteile zu zerlegen. Mit dem iPad Air 3 haben die Experten ein weiteres Gerät auseinandergeschraubt. Was sie dadurch herausgefunden haben, könnte Käufer sowohl freuen als auch verärgern. 

Das iPad Air 3 ähnelt weitestgehend dem iPad Pro 10.5 von 2017 – von der Ausbuchtung für die Kamera und der Anzahl der Lautsprecher einmal abgesehen. Auch im Inneren orientiert sich der Hersteller beim Air-Tablet offenbar an der Linie der Pro-Geräte. Wie das Tablet in seine Einzelteile zerlegt wird, seht ihr im Video über diesem Artikel.

Akku größer als angegeben

Im direkten Vergleich zum Vorgänger, iPad Air 2, ist der Akku zudem nun etwas größer (30,8 Wh statt 27,6 Wh). Damit übertrifft Apple interessanterweise sogar die Angaben des technischen Datenblatts, in dem von 30,2 Wh die Rede ist. Das Display unterstützt zudem den Apple Pencil, allerdings nicht die jüngste Generation. Diese bleibt der Pro-Reihe (Modelle für 2019) vorbehalten.

Da sich Apple-Produkte meist nur schwer reparieren lassen, kritisiert iFixit diese regelmäßig. Das iPad Air 3 macht da keine Ausnahme. Der Reparierbarkeits-Index liegt bei 2 von 10. Die Tester bemängeln unter anderem, dass sich die Batterie nur sehr kompliziert austauschen ließe. Das gilt wegen des Klebers für einen Großteil der Bauteile.

Zudem müsstet ihr den Homebutton entfernen, wenn ihr das Display ersetzen und anschließend Touch ID verwenden wolltet. Immerhin ließen sich alle Schrauben mit ein und denselbem Schraubendreher entfernen und ein Großteil der Einzelteile ist modular, ähnlich wie beim iPad Mini.


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