Update: Plant Apple AR-Brille schon für 2021? Günstigere iPads unterwegs

UPDATE
So schmal wie in unserem CURVED/labs-Konzept des iPad Pro werden die Ränder der neuen iPads wohl kaum
So schmal wie in unserem CURVED/labs-Konzept des iPad Pro werden die Ränder der neuen iPads wohl kaum(© 2017 CURVED/labs)

Update 15. Mai 2020: Mittlerweile hat sich auch der Leak-Spezialist Jon Prosser zu Wort gemeldet, der zuletzt ein paar wirklich sehr treffsichere und detaillierte Vorhersagen zu kommenden Apple-Geräten und -Vorstellungen gemacht hat. Via Twitter nahm er nun Stellung zur aktuellen Prognose von Ming-Chi Kuo bezüglich des wahrscheinlichen Release-Zeitpunktes von Apples Augmented Reality-Brille.

Jon Prosser zufolge plane Apple den Verkaufsstart des Apple AR-Headsets schon für den Zeitraum März bis Juni 2021. Damit könnte das völlig neue Gerät samt neuem Betriebssystem schon in einem Jahr in den Verkauf gehen. Prosser will die Brille sogar bereits gesehen haben. Ihm zufolge sei das AR-Headset von Apple extrem schlank. Außerdem plane der Leak-Experten schon bald erste Eindrücke vom Gerät selbst zu teilen.

Originalmeldung vom 14. Mai 2020: Kurz nach dem Release des iPhone SE richtet sich der Blick gespannter Apple-Nutzer auf den September, in dem Apple sein iPhone 12 vorstellen sollte. Wie es nun heißt, steht uns in der zweiten Jahreshälfte aber auch noch ein neues iPad oder iPad mini ins Haus. Auf Apples Augmented-Reality-Brille werden wir hingegen noch etwas länger warten müssen.

Die ofenfrischen Informationen über die nahenden Apple-Produkte stammen von niemand Geringerem als Ming-Chi Kuo. Der auf Apple spezialisierte Analyst machte sich in den vergangenen Jahren durch recht genaue und teils auch sehr treffsichere Vorhersagen einen Namen. Nun teilte er MacRumors zufolge mit, dass Apple an einem iPad mit einem 10,8-Zoll-Display arbeite. Außerdem sei ein neues iPad mini mit einer Bildschirm-Diagonale zwischen 8,5 und 9 Zoll in Vorbereitung.

iPad und iPad mini: Preise nach Vorbild des iPhone SE (2020)

Viel mehr ist über die technischen Eigenarten der beiden Apple-Tablets nicht bekannt. Dem Experten zufolge sollen sie aber in der zweiten Hälfte dieses Jahres und in der ersten Hälfte von 2021 erscheinen. Zur Einordnung der angegebenen Bildschirmgrößen: Beide Geräte besitzen damit offenbar größere DIsplays als die aktuellen Vertreter der Modellreihen. Fraglich ist, wie breit die Bildschirmränder ausfallen und wie groß die Gehäuse sein werden.

Punkten sollen iPad und iPad mini mit dem gleichen Erfolgsrezept wie das iPhone SE (2020). Kuo zufolge werde Apple die neuen Tablets zu einem vergleichsweise günstigen Preis anbieten und dennoch mit aktuellen Chipsätzen ausstatten. Ob damit der aktuelle A13-Prozessor gemeint ist, der auch das iPhone SE (2020) antreibt, oder ob sogar Apples A14 zum Einsatz kommt, der auch im iPhone 12 stecken wird, steht noch nicht fest.

Das Display des aktuellen Apple iPad mini misst in der Diagonale lediglich 7,9 Zoll(© 2019 Apple)

"Ready Player One"-Fans müssen sich wohl noch gedulden

Ein noch spannenderes Projekt aus der Entwicklungsabteilung von Apple ist eine AR-Brille. Ähnlich wie das Apple Car oder ein von Apple entwickelter Fernseher beschäftigt uns Apples AR-Headset nun ebenfalls schon seit einigen Jahren. Im Gegensatz zu den anderen eben genannten Projekten scheinen die Arbeiten am Wearable wirklich voranzugehen. Bis zum Release vergeht offenbar trotzdem noch einige Zeit, womit die perfekte Simulation wie die OASIS im Film "Ready Player One" wohl noch etwas auf uns warten muss.

Laut des Berichts von Ming-Chi Kuo werde Apples AR-Brille frühestens 2022 erscheinen. Zuletzt hatten wir gehofft, dass einige Firmenübernahmen seitens Apple die Entwicklung beschleunigen könnten. Gerüchten zufolge experimentiere Apple mit leichten Materialien wie Textilien, damit das Augmented-Reality-Headset möglichst komfortabel zu tragen sei.

Gleichzeitig soll die Brille ein hochauflösendes Display besitzen und mit einem neuen Betriebssystem namens realityOS, oder rOS, laufen. Die Rechenleistung für die Anzeige von Inhalten spendiere im aktiven Einsatz das iPhone des Nutzers. Über die Verbindung der beiden Geräte ist noch nichts bekannt.


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