iPad Pro (2018): Apple stellt zwei neue Tablets mit Face ID und USB-C vor

Unfassbar !20
Das neue iPad Pro mit Face ID.
Das neue iPad Pro mit Face ID.(© 2018 Apple)

Bei seinem Special Event am 30. Oktober hat Apple in New York das neue iPad Pro (2018) in zwei verschiedenen Größen vorgestellt. Das Tablet unterscheidet sich an mehreren Stellen von seinen Vorgängern, bleibt aber ein Arbeitsgerät für Profis.

So fehlt den neuen iPad Pro zum Beispiel der Fingerabdrucksensor für Touch ID. Stattdessen entsperrt man über die Gesichtserkennung Face ID. Der Rahmen um den Touchscreen – Liquid Retina wie beim iPhone Xr – wird insgesamt schmaler und der Aluminium-Rahmen erinnert an das iPhone SE und mit 5,9 mm Dicke ist das Tablet aber dünner als das Smartphone.

Größeres Display, weniger Gehäuse

Beim größeren iPad Pro mit 12,9 Zoll großem Display packt Apple den Touchscreen in ein kleineres Gehäuse. Das kleinere iPad Pro behält die Abmessungen des bisherigen Modells mit 10,5 Zoll bei, verfügt in Zukunft aber über ein 11 Zoll großen Touchscreen. Die Auflösung hat sich mit 2388 x 1668 Pixeln sowie 2732 x 2048 Pixeln gegenüber den bisherigen Varianten des Flaggschiff-Tablets noch einmal erhöht.

Die zwei neuen iPad Pro im Größenvergleich.(© 2018 Apple)

Ohne den Homebutton bedient man das neue iPad Pro wie die aktuellen iPhones mit einer Gestensteuerung – natürlich mit einigen Anpassungen für das Dock oder Split View, die es nur beim iPad gibt.

USB-C statt Lightning

Beim den neuen iPad Pro nimmt Apple Abschied vom Lightning-Anschluss und verbaut stattdessen einen USB-C-Anschluss – der bereits seit einiger Zeit bei den MacBooks zum Einsatz kommt und unter anderem die Verbindung des iPad Pro mit externen Bildschirmen einfacher macht.

Zu den neuen iPad Pro gehört ein neuer Apple Pencil – der alte wurde ja über den Lightning-Anschluss aufgeladen. Der neue Eingabestift haftet magnetisch am Tablet und lädt sich dabei drahtlos auf. Apropos aufladen: Über den USB-C-Anschluss könnt ihr euer iPhone über den Akku des iPads aufladen.

Der neue Apple Pencil im Einsatz.(© 2018 Apple)

Apple hat die Lautsprecher der neuen iPad Pro kleiner gemacht, aber trotzdem sollen sie noch lauter als bei den Vorgängern sein. Auf der Strecke bleibt allerdings der klassische Kopfhöreranschluss. Kopfhörer kann man also nur noch per Bluetooth verbinden und evtl. per USB-C. Allerdings ist noch unklar, ob Apple seinem Anschluss diese Funktionalität gegeben hat.

Schneller als die meisten PCs

Dass das iPad Pro nicht nur zur Unterhaltung gedacht ist, wird bei der Hardware deutlich. Der interne Speicher kann bis zu einem Terabyte groß sein und der verbaute Chipsatz A12X Bionic soll ein Leistungsmonster mit acht Rechen- und sieben Grafikkernen sein. Apple sagt, er sei insgesamt bis zu 90 Prozent schneller als die Chipsätze der bisherigen Pro-Tablets. Zusätzlich soll er aber auch 92 Prozent der in den letzten zwölf Monaten verkauften PCs bei der Leistung übertreffen und bei der Grafikperformance mit der Xbox One S gleichauf liegen.

Das Smart Keyboard Folio schützt die neuen iPad Pro beim Transport und ergänzt sie um eine Tastatur.(© 2018 Apple)

Preis und Verfügbarkeit

Die neuen iPad Pro kann man ab sofort vorbestellen, der Verkauf startet am 7. November. Beim internen Speicher stehen jeweils 64, 256, 512 Gigabyte oder 1 Terabyte zur Auswahl. Der Startpreis für das iPad Pro 11 liegt bei 879 Euro und für das neue iPad Pro 12.9 (2018) fallen 1099 Euro an. Beide Tablets gibt es sowohl als WLAN- oder LTE-Version. Mit dem größten Speicherplatz und LTE-Modem steigt der Preis auf bis zu 2099 Euro. Das "alte" iPad Pro 10.5 verkauft Apple weiterhin, macht es aber etwas günstiger und verkauft es ab 729 Euro.


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