iPad Pro (2018): So stellt sich ein Designer das Tablet mit Face ID vor

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Die iPad-Pro-Studie hat ein deutlich größeres Display als aktuelle Apple-Tablets
Die iPad-Pro-Studie hat ein deutlich größeres Display als aktuelle Apple-Tablets(© 2018 Álvaro Pabesio)

Da das iPad Pro (2018) wohl noch eine Weile lang auf sich warten lässt, hat ein spanischer Designer seine eigene Vision des Apple-Tablets veröffentlicht. Zu seiner Designstudie zählen ein großes Display, iPhone-Features und ein flotter Chipsatz.

Das iPad Pro gibt es aktuell mit einer Bildschirmdiagonale von 10,5 oder 12,9 Zoll. Geht es nach Álvaro Pabesio, bleibt Apple dem kleineren Gehäuse treu, vergrößert aber den Bildschirm. Dank eines randlosen Designs (ohne Notch) kommt sein Entwurf auf ein 11,9 Zoll großes Super-Retina-Display. Das sind 15 Prozent mehr Bildschirm als bisher. Dies gelingt dem Spanier dadurch, dass er sowohl auf einen Home-Button als auch auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet und stattdessen unter anderem auf Face ID setzt. Die Idee hat er vom iPhone X übernommen.

TrueDepth-Kamera und duales System

In dem Entwurf des Designers unterstützt das iPad mehrere Benutzerkonten – ein Feature, das Apple bislang nicht anbietet. Das Tablet erkennt durch die Gesichtserkennung via TrueDepth-Kamera, ob gerade ein registrierter Nutzer das Gerät in der Hand hält, und wechselt gegebenenfalls automatisch in dessen Account. Auf der Rückseite sitzt zudem eine Dualkamera mit jeweils 12 MP.

Auf dem Tablet ist iOS 12 installiert und geht es nach Pabesio, steigert das iPad Pro (2018) die Produktivität des Nutzers: Softwareseitig sind ein Multitasking-Modus mit neuen Widgets und ein geteilter Bildschirm integriert. Zudem sollen Künstler optimal arbeiten und 4K-Videos schneiden oder 3D-Modelle erstellen können. Damit die Prozesse, die viel Arbeitsspeicher beanspruchen, flüssig laufen, setzt Pabesio auf einen A12-Chipsatz, der 45 Prozent schneller ist als sein Vorgänger. Wie nah die Vision des Spaniers dann letztendlich an der Realität liegt, werden wir frühestens in einigen Monaten erfahren.


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