iPad Pro in Einzelteile zerlegt: Akku-Austausch ohne viel Aufwand möglich

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So sieht ein demontiertes iPad Pro aus
So sieht ein demontiertes iPad Pro aus(© 2015 IFIXIT)

Das iPad Pro im Teardown: Nicht ganz überraschend hat sich das Team von iFixit das neue Tablet von Apple bereits vorgenommen, um die Reparierbarkeit des Gerätes zu überprüfen. Dabei zeigt sich, dass Apple eine andere Bauweise gewählt hat als bei den Vorgängern. Den Vorgang der Demontage hat iFixit auf seiner Webseite in allen Schritten ausführlich dokumentiert.

Gleich zu Beginn der Zerlegung fiel iFixit auf, dass die Position und die Anschlüsse des Logic Boards beim iPad Pro anders ausfallen als bei den übrigen Tablets von Apple. Besonders auffällig sei zudem, dass die Lautsprecherboxen in dem Gerät etwa die Hälfte des Platzes einnehmen wie der Akku. Der hervorragende Sound führe demnach zu verminderter Akkulaufzeit.

Insgesamt schwierig zu reparieren

Nachdem das Logic Board entfernt ist, sei der Austausch des Akkus im iPad Pro iFixit zufolge relativ leicht. Dieser sei lediglich mit Klebestreifen im Gehäuse befestigt und somit ohne großen Aufwand zu bewegen. Demgegenüber sei es nahezu unmöglich, den Smart Connector aus dem Tablet zu entfernen, der beispielsweise die magnetische Verbindung zu einem Keyboard herstellt. Allerdings sei diese Komponente sehr stabil und würde eher nicht zu Ausfällen neigen.

Der LCD-Bildschirm und das Frontglas seien miteinander verschmolzen, was wiederum den Prozess des Öffnens geringfügig erleichtere. Allerdings führe dies auch dazu, dass die Kosten für den Austausch des Displays vermutlich höher ausfallen. Zudem bestehe ein hohes Risiko, das LCD-Panel beim Öffnen des Tablets zu beschädigen. Insgesamt erhält das iPad Pro drei von zehn möglichen Punkten – und ist somit relativ schwer zu reparieren. Immerhin ist dies ein leichter Fortschritt: Das iPad Air 2 erhielt von iFixit nur zwei von zehn möglichen Punkten.


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