iPad Pro könnte künftig raues Display erhalten

Das Patent beschreibt ein Display mit rauer Oberfläche, die Papier ähnelt
Das Patent beschreibt ein Display mit rauer Oberfläche, die Papier ähnelt(© 2017 Patently Apple)

Wird es bei Apple künftig rauer? Ein Patent deutet darauf hin, dass der Hersteller für das iPad Pro an einer neuen Displayoberfläche arbeitet. Diese soll das Feeling bei der Bedienung mit einem Apple Pencil verändern. Das hat angeblich für Touch-Eingaben mit Fingern keine Nachteile.

Das Apple-Patent wurde bereits im zweiten Quartal 2016 bei der zuständigen US-Behörde eingereicht, berichtet Patently Apple. Es beschreibt eine neue Displayschutz-Schicht für Geräte wie das iPad Pro, die mit einer leicht rauen Oberfläche versehen ist. Offenbar ist diese in erster Linie dafür gedacht, das Schreibgefühl bei der Verwendung mit dem Apple Pencil zu verbessern. Es soll sich so anfühlen, als würde der Nutzer auf Papier schreiben oder zeichnen, nicht auf einer glatten Display-Oberfläche.

Keine Nachteile für den Nutzer

Für gewöhnlich sind Finger breiter als der dünne Kopf eines Eingabestiftes. Demnach soll sich die raue Oberfläche nicht bemerkbar machen, wenn das iPad Pro nur mit den Händen bedient wird. Apple plant wohl, dass sich Touch-Eingaben dann genau so glatt und flüssig anfühlen, wie es bei seinen aktuellen Tablets der Fall ist. Die raue Oberfläche soll dabei Helligkeit und Kontrast des Bildschirmes nicht negativ beeinflussen. Somit dürfte die Technologie keine Nachteile für den Nutzer mitbringen – zumindest auf dem Papier.

Da es sich bisher nur um ein Patent handelt, ist nicht ganz klar, ob die raue Displayschutz-Schicht tatsächlich jemals zur Anwendung kommen wird. Vielleicht überrascht uns Apple jedoch schon 2018 und präsentiert ein neues iPad Pro, das mit einem entsprechenden Display ausgestattet ist und ein Schreibgefühl wie mit Papier bietet.


Weitere Artikel zum Thema
Viral-Hit: So geht ein YouTu­ber gegen Paket­diebe vor
Francis Lido
Glitter-Bomb-Rober
Mark Rober hat eine unangenehme Überraschung für Paketdiebe ausgetüftelt: In einer HomePod-Verpackung versteckte der YouTuber eine Glitter-Bombe.
Amazon Echo: Apple Music in Deutsch­land erst 2019 nutz­bar
Christoph Lübben
Alexa kann auf eurem Amazon Echo wohl erst 2019 Songs von Apple Music abspielen
Apple Music kommt für Amazon Echo: Offenbar müsst ihr euch aber noch etwas gedulden, bevor es in Deutschland so weit ist.
Apple holt "Fast and Furious"-Regis­seur für eigene Serien
Francis Lido
Unter anderem über Apple TV werdet ihr künftig wohl mehr Eigenproduktionen von Apple finden
Apple stellt weiterhin die Weichen für seinen kommenden Streaming-Dienst: Regisseur Justin Lin wird Serien für das Unternehmen produzieren.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.