iPad Pro-Konzept versteckt Kamera im Apple-Logo

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Im iPad Pro-Konzept von Ramotion stecken einige spannende Ideen
Im iPad Pro-Konzept von Ramotion stecken einige spannende Ideen(© 2014 Behance/Ramotion)

iPad Air trifft auf MacBook Pro – auf dieser simplen Grundlage haben die Designer von Ramotion ein Konzept zum seit einer Weile spekulierten iPad Pro entworfen. Wie die Herleitung des Namens bereits andeutet, soll das Gerät die Vorzüge von Notebook und Tablet vereinen und mit durchaus spektakulären Features auf die nächste Stufe heben.

Das auf der Kreativ-Plattform Behance veröffentlichte Konzept bleibt mit einer Bilddiagonale von 12,9 Zoll nur knapp unterhalb des kleineren MacBook-Formats, setzt in Sachen Pixeln jedoch einiges drauf. Ganze 4096 x 3072 Bildpunkte sollen auf dem Display Platz finden – selbst das MacBook Pro mit Retina Display liegt in seiner 15-Zoll-Ausführung mit 2880 x 1800 Pixeln noch weit darunter. Für die passende Rechenleistung zu dieser Pixelmenge sollen gleich zwei Prozessoren von Apples aktueller A7-Generation mit jeweils einem 1,3-GHz-Dual-Core sorgen.

Etwas weiter gedacht als das Durchschnittskonzept

Neben den für derlei Konzepte üblichen Spezifikations-Fantasien besticht Ramotions Vision eines iPad Pro vor allem mit interessanten Feature-Ideen. So würde die rückseitige iSight-Kamera ihren angestammten Platz in der linken oberen Ecke verlassen und stattdessen unsichtbar im Apple-Logo verschwinden. Die damit einhergehende Positionierung in der Mitte der Rückseite bringt zudem noch einen ganz banalen Vorteil mit: Hier können die Finger der haltenden Hand die Linse nicht verdecken.

Um das Apple-Logo herum sieht das iPad-Pro-Konzept ein besonders widerständiges Material vor. Auf dessen leicht aufgerauter Oberfläche würden Nutzungsspuren weitestgehend unsichtbar bleiben. In den Ecken des Geräts platzieren die Designer jeweils einen, individuell angesteuerten Lautsprecher, was dem iPad Pro einen Hauch von Surround-Sound bescheren könnte. Auf der anderen Seite befinden sich indes gleich drei Facetime-Kameras, die Video-Chats einen 3D-Effekt kredenzen sollen.

Was macht Apple aus dem iPad Pro?

Natürlich ist das iPad Pro in dieser Form ein reines Gedankenspiel, wenngleich Apple tatsächlich die Entwicklung eines großformatigen Tablets nachgesagt wird. Ob dieses jedoch der Maxime folgen wird, MacBook Pro und iPad miteinander zu verschmelzen, bleibt abzuwarten. Zuletzt hieß es allerdings, etwaige Pläne für eine Veröffentlichung in diesem Jahr seien aufgeschoben und das iPad Pro vorerst auf Eis gelegt worden.


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