iPhone 11 Pro für Kurzfilm genutzt: So gut setzt das Handy Tokio in Szene

Das iPhone 11 Pro kommt zwar erst ab dem 20. September 2019 in den Handel. Ein Filmemacher hatte das Smartphone aber offenbar bereits in den Händen. Und mit diesem hat er in Tokio einen Clip gedreht, der beeindruckende Bilder zeigt. Im Gegensatz zu anderen mit dem Handy gedrehten Kurzfilmen hat dieses Werk jedoch eine Besonderheit: Auch ihr hättet das Video vielleicht problemlos drehen können.

Das Video von Andy To zeigt uns die verschiedenen Facetten von Tokio. Wir sehen die futuristische Stadt bei Tag und Nacht. Die 4K-Auflösung des Videos kommt besonders bei den Tagesszenen gut zur Geltung. In einer kurzen Szene können wir sogar die feine Textur einer Wand erkennen, zudem fällt uns direkt die generell sehr hohe Bildschärfe auf, die das iPhone 11 Pro bei Tag liefert. Das Ergebnis gefällt offenbar auch Apple-Chef Tim Cook, wie er auf Twitter verkündet hat.

Probleme bei Nacht

Anders sieht das allerdings bei den Aufnahmen auf, die der Filmemacher bei schlechtem Licht oder Nacht gemacht hat. Wir können leichtes Bildrauschen feststellen, der sehr gute Kontrastumfang weicht einer etwas verwaschenen Optik. Zudem gehen einige Details verloren – hier bleibt von der 4K-Auflösung des iPhone 11 Pro nicht mehr viel übrig. Die Szenen bei Dunkelheit wirken eher, als wären sie höchstens in HD aufgezeichnet.

In dem Kurzfilm setzt Andy To alle Linsen der Triple-Kamera ein. Einige Momente hat er mit dem Ultra-Weitwinkel und dem Tele-Zoom aufgenommen. Sehen wir genauer hin, fällt aber auf, dass diese Szenen eine etwas geringere Qualität als die restlichen Bilder besitzen. Dennoch präsentiert uns der Kurzfilm durchgehend kräftige Farben.

Der Filmemacher dürfte das Video in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet haben. Letzteres ermöglicht mit dem iPhone 11 Pro Aufnahmen mit leichtem Zeitlupen-Effekt, die in dem Clip auch vorkommen. Ein professionelles Schnittprogramm sowie das entsprechende Know-How zur Bearbeitung vorausgesetzt.

Nahezu ohne zusätzliches Equipment gedreht

Wenn ihr ein Gefühl für Kameraeinstellungen habt, hättet vielleicht auch ihr solch ein Video mit dem iPhone 11 Pro machen können. Denn der Filmemacher hat komplett auf Zusatz-Equipment wie Aufsteck-Linsen verzichtet. Lediglich einen Gimbal für eine bessere Bildstabilisierung hat Andy To benutzt. Zudem hat er vermutlich noch eine leichte Farbkorrektur durchgeführt, da er das Video mit einem Schnittprogramm am Computer bearbeitet hat.

Dennoch kam in dem Video deutlich weniger Extra-Technik zum Einsatz als bei anderen Kurzfilmen, die mit dem iPhone gedreht wurden. Somit zeigt der Clip aus Tokio realistisch, wie hoch die Filmqualität des iPhone 11 Pro ist. Und das gute Ergebnis passt ins Bild: In den ersten Reviews loben einige Tester explizit die Triple-Kamera auf der Rückseite. Einer der Experten hält diese sogar für die beste Smartphone-Kamera, die ihr derzeit bekommen könnt.


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