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iPhone 12: Hier muss Apple unbedingt anpacken

Iphone 11 pro
Das iPhone 11 Pro (Bild) sieht von vorne aus wie das iPhone X (© 2019 CURVED )
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02.03.20 von

Francis Lido

Seit 2017 hat Apple kaum etwas am Design seiner Smartphones verändert. Beim iPhone 12 wagt der Hersteller hoffentlich etwas mehr. Vor allem in einer Hinsicht gibt es dringend Nachholbedarf.

Während die meisten Hersteller von Android-Smartphones die Display-Ränder ihrer Geräte immer mehr reduzieren, hat sich bei Apple zuletzt kaum etwas getan. Die Front des iPhone 11 (Pro) lässt sich kaum von der Vorderseite des zweieinhalb Jahre alten iPhone X unterscheiden. Sollte Apple das Design auch für das iPhone 12 recyclen, wäre das mehr als enttäuschend.

Galaxy S20 als Vorbild für das iPhone 12?

Wie "randlos" ein Display aktuell sein kann, zeigt unter anderem Samsung bei seinem jüngst vorgestellten Galaxy-S20-Lineup. In dem folgenden Tweet stellt Leaker Ice universe ein Modell aus der Gerätereihe einem aktuellen iPhone gegenüber.

Was die Breite der Display-Ränder anbelangt, liegen Welten zwischen den beiden Modellen. Apple hat beim iPhone 12 also viel nachzuholen, um in dieser Hinsicht mit dem Galaxy S20 (Ultra) gleichzuziehen. Zu Apples Verteidigung sei aber auch gesagt: In der Notch des iPhones ist die Technik für die 3D-Gesichtserkennung Face ID untergebracht.

Diese ermöglicht es euch, das Smartphone sicher mit eurem Gesicht zu entsperren. Ein Feature, das Samsung seinen Nutzern immer noch verwehrt und auch sonst kaum ein Android-Hersteller zuverlässig hinbekommt. Stattdessen setzen die Südkoreaner immer noch auf einen Fingerabdrucksensor im Display – obwohl diese Authentifizierungsmethode 2019 für negative Schlagzeilen sorgte. Durch den Verzicht auf eine 3D-Gesichtserkennung kann Samsung die Frontkamera in einem platzsparenden Punch-Hole unterbringen und den oberen Display-Rand viel schmaler gestalten als Apple.

Wann ist ein Display-Rand zu dünn?

Grundsätzlich gilt: Je dünner die Display-Ränder, desto besser. Denn das bedeutet, dass mehr Platz für die eigentliche Bildfläche zur Verfügung steht. Ob das hübsch ist, sei einmal dahingestellt. Manch einer findet den Display-Rand beim Galaxy S20 auch zu dünn. Abgesehen davon ist nicht ausgeschlossen, dass ein enorm dünner Rand sich negativ auf die Stabilität des Smartphones auswirkt. Ein bisschen weniger dürfte es beim iPhone 12 dann aber schon sein.

Bislang gibt es noch keine handfesten Informationen zum Design des iPhone 12. Apple lässt sich traditionell weniger in die Karten blicken als Samsung. Anfang des Jahres gab es zwar Gerüchte um ein 100-Prozent-Display und den Verzicht auf Face ID. Doch dass es dazu kommen wird, halten wir für unwahrscheinlich. Schon eher vorstellen könnten wir uns ein Design, wie es Ben Geskin 2019 vorgeschlagen hat. Eigentlich ganz schick, oder was meint ihr?

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