iOS 14.2 für iPhone 12: Apple rollt das Update neu aus

Eine neue Version von iOS 14.2 wird auf einige iPhone-12-Modelle ausgeliefert
Eine neue Version von iOS 14.2 wird auf einige iPhone-12-Modelle ausgeliefert

Apple stellt eine neue Version von iOS 14.2 bereit, die auf iPhone-12-Modelle ohne das aktuelle iOS-Update abzielt. Enthalten sind alle Neuerungen aus iOS 14.2 wie mehr Emojis und neue Icon-Designs. Ein ärgerlicher Display-Bug, der sich seit dem Launch des iPhone 12 hält, wird wohl allerdings nicht behoben.

Am 5. November hat Apple iOS 14.2 für iPhone-Nutzer zur Verfügung gestellt. Jetzt erscheint das Betriebssystemupdate noch einmal, allerdings in einer aktualisierten Fassung, meldet AppleInsider. Statt der Build-Nummer 18B92 könnt ihr nun Nummer 18B111 herunterladen. Das neue Update ist momentan nur für das iPhone 12, iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max verfügbar und lässt sich auch nur dann installieren, wenn das iPhone noch iOS 14.1 nutzt.

Keine offiziellen Patchnotes

Änderungen zwischen diesen beiden Iterationen von iOS 14.2 nennt Apple leider nicht. Vermutlich gab es für einige Nutzer Probleme mit der Installation auf die neueste Version, weshalb Apple das Download-Paket auch nur für iPhones ohne iOS 14.2 ausspielt. Hätte es weitere Bugs gegeben, dann hätte Apple die Aktualisierung vermutlich für alle zur Verfügung gestellt. Welche Änderungen es mit iOS 14.2 gibt, lest ihr hier.

Grünstich im iPhone-Display

Momentan hoffen auch einige Nutzer auf ein Update, welches ein bekanntes Displayproblem behebt. Denn auf einigen iPhone 12 ist ein deutlicher Grünstich auf dem Bildschirm zu erkennen. Dieser ist besonders zu sehen, wenn die Anzeige eigentlich komplett schwarz sein sollte. Weil sich OLED-Pixel einzeln komplett abschalten können, erreicht diese Technologie üblicherweise einen sehr guten Schwarzwert. Bei einigen Geräten scheinen die Pixel aber nicht korrekt zu arbeiten.

Laut MacRumors hat Apple ihre Authorized Service Provider schon auf den Fehler hingewiesen, eine Reparatur der betroffenen iPhones wird allerdings zunächst nicht empfohlen. Stattdessen hofft Apple, das Problem durch ein kommendes Software-Update beheben zu können, Nutzer sollen ihr Gerät zunächst einfach nur aktuell halten, so die Empfehlung. Die Problematik taucht bisher unter iOS 14.1, iOS 14.2 und der Beta von iOS 14.3 auf.


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