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iPhone 12 Pro: Kamera-Design mit blindem Fleck?

Die Triple-Kamera des iPhone 11 Pro
Möglicherweise gibt es im Nachfolger des iPhone 12 Pro (Bild) vier gleich große Kamerasensoren (© 2019 Apple )
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06.04.20 von

Michael Keller

Welche Neuerungen plant Apple mit dem iPhone 12 Pro? Es ist sehr wahrscheinlich, dass bei dem nächsten Flaggschiff von Apple erneut die Kamera im Fokus steht. Bislang sind nur wenige Details bekannt, in welche Richtung die Verbesserungen gehen könnten. Das könnte ein neues Gerücht nun ändern, in dem es um den Aufbau der Kamera geht.

Offenbar will Apple mit dem iPhone 12 und dem 12 Pro Max euer Erlebnis in der Augmented Reality (AR) deutlich verbessern. Auf Twitter macht ein Bild die Runde, auf dem eine Zeichnung des besagten Kamera-Moduls zu sehen sein soll. Dabei fällt vor allem die vierte Kameralinse ins Auge, die im Vergleich zu den anderen wie ein abgeklebtes Objektiv aussieht. Es soll angeblich ein "LIDAR"-Modul sein.

Bei "LIDAR" handelt es sich um eines der Haupt-Features des zuletzt vorgestellten iPad Pro. Mithilfe dieses Sensors kann das Tablet über die Hauptkamera eine "Time-of-Flight"-Kartografierung vornehmen. Deshalb könnt ihr das Tablet besser für Augmented-Reality-Apps und für "Computer Vision" verwenden. Bei Letzterem handelt es sich um das "Maschinelle Sehen", mit dem Computer das menschliche Sehvermögen nachahmen. Diese Eigenschaften sollen also auch im iPhone 12 Pro Einzug halten.

ToF-Sensor nur im iPhone 12 Pro?

Sollte die Zeichnung tatsächlich den Kameraaufbau des iPhone 12 Pro und Pro Max zeigen, erwartet euch eine Änderung im Vergleich zu den Vorgängern. In den aktuellen Top-Smartphones von Apple sind drei Linsen verbaut, von denen eines sich in der Mitte der rechten Seite befindet. In den kommenden Modellen könnte nun jeder Quadrant des Moduls eine eigene Linse beinhalten.

Bereits im März 2020 gab es Gerüchte zu einem "Time-of-Flight"-Sensor im iPhone 12. Demnach gehe aus dem Code von iOS 14 hervor, dass lediglich das iPhone 12 Pro und 12 Pro Max mit diesem Sensor ausgestattet werden. Angeblich plant Apple außerdem eine spezielle App, die direkt von dem Sensor profitiert. Einzelheiten dazu sind bislang noch nicht bekannt.

Derweil ist fraglich, inwieweit die anhaltende Corona-Krise das Release-Datum des iPhone 12 beeinflusst. Aktuellen Gerüchten zufolge könnte Apple am gewohnten September-Termin festhalten. Bis zum Herbst dürfte allerdings noch viel passieren. Allerdings gibt es auch das Risiko, dass die Nachfrage in diesem Jahr geringer ausfällt als in den Vorjahren.

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