iPhone 6: Apple lässt RAM wieder von Samsung liefern

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Mit einem Teil des Arbeitsspeichers soll Samsung nun wieder an der iPhone 6-Produktion beteiligt sein
Mit einem Teil des Arbeitsspeichers soll Samsung nun wieder an der iPhone 6-Produktion beteiligt sein(© 2014 Martin Hajek)

Samsung steht wieder auf der Zulieferer-Liste für den Arbeitsspeicher im iPhone 6. Nachdem die Koreaner im vergangenen Jahr von Apple eine Absage erhielten, springen sie nun offenbar für einige andere Hersteller ein.

Apples erstes Ziel dürfte es sein, das iPhone 6 im September in ausreichenden Mengen in die Läden zu bringen – da muss im Zweifelsfall auch einmal die Fehde mit Hauptkonkurrent Samsung zurückstecken. Laut DigiTimes soll das Unternehmen aus Cupertino nun eben aus diesem Grund auch auf Samsung zurückgekommen sein, als es darum ging, mehr Arbeitsspeicher für das iPhone 6 liefern zu lassen. Zuerst fragte Apple diesbezüglich zwar bei den ohnehin gesetzten Zulieferern SK Hynix und Elpida Memory an. Die jedoch sollen abgelehnt haben, ihre Produktionskapazitäten auszubauen, weil Apple keine zufriedenstellenden Preise zahle.

Wird Samsung doch wieder mehr in die iPhone-Produktion eingebunden?

Nun jedenfalls scheint es, als sei Samsung zumindest als RAM-Zulieferer wieder in die Herstellung des iPhone 6 integriert. Apple hatte 2013 damit begonnen, seinen Konkurrenten aus der Lieferkette auszuschließen. Die Koreaner hatten in den letzten Jahren immer kräftig am iPhone mitverdient, indem sie Prozessoren, Speicherchips und Displays beisteuerten. Den Auftrag für die Bildschirme des iPhone 6 soll Apple statt an Samsung an dessen koreanischen Nachbarn LG sowie Japan Display und Innolux vergeben haben. Während Samsung nun zusieht, wie die iPhone 6-Komponenten größtenteils von anderen Zulieferern beigesteuert werden, scheint es, als könnte Apple seine Pläne noch einmal überdenken: Schätzungen zufolge soll Apple nämlich bereits im kommenden Jahr auch wieder Chips von Samsung liefern lassen.


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