iPhone 6 beim Kauf mit fremdem iCloud-Account verbunden

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Falsch verbunden: Beim US-Anbieter Sprint kam es zu einer beunruhigenden Panne
Falsch verbunden: Beim US-Anbieter Sprint kam es zu einer beunruhigenden Panne(© 2014 CURVED)

Erneuter Wirbel um ein iPhone 6: Nach dem Kauf eines iPhone 6 in einer Filiale des US-Telekommunikationsunternehmens Sprint findet eine Frau aus Sacramento plötzlich die Informationen und Kontaktdaten eines Fremden auf ihrem Smartphone. Als die Käuferin den Fehler anspricht, macht es die verantwortliche Angestellte noch schlimmer.

Mary Biondi staunt nicht schlecht, als sie nach der Aktivierung ihres neuen iPhone 6 in einer Sprint-Filiale auf ihr Smartphone schaut. Denn nicht ihrer, sondern der iCloud-Account einer ihr fremden Person ist auf dem Gerät gespeichert. Damit hat sie Zugriff auf private Daten eines Unwissenden. Kurzerhand geht sie zurück in das Geschäft, um den Fehler schnellstmöglich zu beheben. Doch die Angestellte vor Ort kann ihr laut eigener Aussage nicht weiterhelfen und schickt Mary Biondi zu einem Apple Store. Das berichtet Biondi dem Nachrichtensender KCRA News. Erst drei Tage später bekommt sie dort einen Termin, um das Problem zu beheben. Drei Tage, in denen sie Zugriff auf die fremden Daten hat. Biondi sei schockiert über diese Vorgehensweise gewesen.

Besitzer des geöffneten iCloud-Accounts blieb im Unklaren

Die Person, deren iCloud-Account auf ein fremdes iPhone 6 geladen wurde, blieb indes im Unklaren über diesen Zustand. Er erhielt keinerlei Benachrichtigung von Sprint. Auch nicht, als das Problem wieder behoben war. Erst als er selbst im Geschäft anrief und nachfragte, wurde ihm Auskunft erteilt. Dabei hieß es, dass der Fehler auf die fehlende Schulung einer neuen Mitarbeiterin des Mobilfunkanbieters zurückzuführen sei. Zudem habe man eine zur Löschung vorgesehene Computerdatei nicht entfernt. Mary Biondy hofft unterdessen, dass es sich bei der Verwechslung lediglich um einen Einzelfall handelt.