iPhone 6 Plus: Apple reagiert auf "Touch Disease"-Display-Fehler

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Der "Touch Disease"-Fehler des iPhone 6 Plus tritt Apple zufolge nur nach unsachgemäßer Behandlung auf
Der "Touch Disease"-Fehler des iPhone 6 Plus tritt Apple zufolge nur nach unsachgemäßer Behandlung auf(© 2014 CURVED)

Schon im August berichteten wir darüber, dass beim iPhone 6 Plus offenbar häufiger als gedacht ein Fehler auftritt, der sich auf dem Display als flackernder grauer Streifen bemerkbar macht. Jetzt hat sich Apple offiziell zum Problem geäußert und das sogenannte "Multi-Touch-Reparaturprogramm" für dieses iPhone-Modell ins Leben gerufen. Kostenlos ist das aber nicht.

Der Support-Hinweis bei Apple beginnt mit "Apple hat festgestellt, dass einige iPhone 6 Plus-Geräte ein flackerndes Display oder Probleme mit Multi-Touch aufweisen, nachdem sie mehrmals auf eine harte Oberfläche fielen und anschließend weiter belastet wurden". Schon an dieser Stelle wird klar: Der Hersteller sieht die Schuld nicht bei sich und führt das Problem auf eine unsachgemäße Behandlung des Smartphones zurück.

Höhere Reparaturkosten werden anteilig erstattet

Apple erklärt weiter, dass iPhone 6 Plus-Geräte mit dem eingangs beschriebenen Problem über das "Multi-Touch-Reparaturprogramm" wieder instand gesetzt werden können, sofern einige Bedingungen erfüllt sind: Das iPhone muss nämlich weiterhin funktionsfähig sein und der Bildschirm darf keine Sprünge oder Brüche aufweisen. Sollte Euer Gerät diese Anforderungen erfüllen, behebt Apple den "Touch Disease"-Fehler zum Preis von 167,10 Euro.

Wer das Problem schon vor längerer Zeit hatte und sein iPhone 6 Plus womöglich zu einem höheren Preis bei einem offiziellen Apple-Partner reparieren ließ, der kann sich die Differenz zwischen dem Preis der bereits erfolgten Reparatur und der Servicegebühr in Höhe von 167,10 Euro von Apple erstatten lassen. Weitere Informationen zum Ablauf findet Ihr in Apples Support-Bereich. Wir sind gespannt, ob das Thema "Touch Disease" damit abgeschlossen ist, oder ob die in den USA geplante Massenklage wegen der nicht übernommenen Reparaturkosten noch zu neuen Ergebnissen führen wird.

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