iPhone 6: Probleme vor China-Release zur Hälfte gelöst

Weg damit !5
Bis das iPhone 6 in China verkauft wird, könnte es noch etwas dauern
Bis das iPhone 6 in China verkauft wird, könnte es noch etwas dauern(© 2014 Apple)

Die erste Hürde ist genommen: Apple fehlt nur noch ein Stück Papier, um das iPhone 6 in China verkaufen zu dürfen. Den angestrebten Release-Termin am 19. September kann Apple aufgrund der fehlenden Verkaufserlaubnis durch die chinesische Regierung dennoch nicht einhalten, da eine der benötigten Lizenzen nach wie vor fehlt.

China ist für Apple ein enorm wichtiger Markt. Umso ärgerlicher dürfte es für den Konzern sein, dass sich der Release des iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Reich der Mitte weiterhin verzögert. Wie Reuters berichtet, fehle Apple immer noch eine von zwei wichtigen Lizenzen, die für den Verkauf benötigt werden. Immerhin eins der beiden Dokumente soll Apple nun erhalten haben. Dabei handelt es sich um die Zulassung zur Nutzung von Inlandsfrequenzen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Es fehle jedoch noch eine kritische Netzwerkzugriffs-Lizenz für das iPhone 6, bevor es in den Verkauf gehen darf.

Wie sehr tut Apple die iPhone 6-Verspätung weh?

Im letzten Jahr blieb Apple von diesen Problemen verschont. Sowohl das iPhone 5s als auch das iPhone 5c kamen am gleichen Tag in China auf den Markt wie in den USA. Dieses Mal musste Apple chinesischen Mobilfunkanbietern jedoch wohl oder übel mitteilen, dass das iPhone 6 und iPhone 6 Plus am 19. September nicht verfügbar sein werden. Die chinesische Zeitung 21st Century Business Herald behauptet unterdessen sogar, die neuen Modelle kämen nicht vor nächstem Jahr in den Handel.

Kurzfristig bedeutet die unfreiwillige Verzögerung des iPhone 6-Release im bevölkerungsreichsten Land der Welt wahrscheinlich nur geringe Einbußen für Apple. Denn prinzipiell wird dadurch die Nachfrage bei den Chinesen nach den neuen iPhones nur noch weiter angekurbelt. Sobald die fehlende Lizenz vorliegt, dürfte der Rubel für Apple also umso mehr rollen.

Weitere Artikel zum Thema
Galaxy S9: Display soll bis zu 90 Prozent der Vorder­seite einneh­men
Guido Karsten10
Beim Galaxy S8 liegt die "Screen-to-Body-Ratio" bereits bei knapp über 83 Prozent
Beim Galaxy S9 soll das Display einen noch größeren Teil der Vorderseite bedecken als beim Vorgänger. Fällt der Rand unten dann weg?
Libra­tone Q Adapt On-Ear made for Google im Test
Marco Engelien
Dynamisches Duo: der Libratone Q Adapt On-Ear und das Pixel
Der Libratone Q Adapt On-Ear gehört zu den ersten Geräten, die das Label "made for Google" tragen. Was das bedeutet, erklären wir im Test.
Face­book bedient sich mal wieder bei Snap­chat
Francis Lido
Der Facebook Messenger könnte bald ein aus Snapchat bekanntes Feature erhalten
Der Facebook Messenger will wie Snapchat sein: Es wird ein Feature getestet, das Nutzer für den Austausch von Mitteilungen mit einem "Streak" belohnt.