iPhone 6 und iPad Air 2: Kooperieren Foxconn und Sharp?

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So könnte ein iPhone 6 ohne die seitlichen Display-Ränder aussehen
So könnte ein iPhone 6 ohne die seitlichen Display-Ränder aussehen(© 2014 concept/iPhonesoft.fr)

Die Nachfrage an dem iPhone 6 und dem iPad Air 2 wird gigantisch sein – was Apples Zulieferer vor eine große Herausforderung stellt. Zum Beispiel müssen ausreichend Bildschirme produziert werden — deren Herstellung wird aber immer wieder als mögliches Problem eingestuft. Nun wollen Foxconn und Sharp offenbar zusammenarbeiten, um ihre Marktposition zu verbessern und sich weitere Aufträge von Apple zu sichern.

Foxconn und Sharp sollen bereits in Verhandlung stehen, was eine Zusammenarbeit angeht – das schreibt GforGames ausgehend von einem Bericht der United Daily News aus Taiwan. Offenbar will der Apple-Zuliefer auf die Display-Technologie des japanischen Unternehmens zurückgreifen, um sich weitere Aufträge aus Cupertino zu sichern, etwa was das iPhone 6 und das iPad Air 2 anbelangt.

Wer baut die Bildschirme für das iPhone 6 und das iPad Air 2?

Bislang lässt Apple die Displays für seine Produkte von LG, Japan Display, Sharp und Samsung herstellen, auch Innolux sei im Gespräch. Die Konkurrenz ist somit groß, Apple hat die freie Auswahl an Auftragsfertigern. Problematisch ist aber immer wieder, ob diese auch die gewünschten Liefermengen produzieren können. Würden Sharp und Foxconn kooperieren, könnten sie ihre Stellung ausbauen – so könnte Foxconn auf die Display-Technologien des japanischen Unternehmens zurückgreifen, zudem ließen sich gemeinsam größere Mengen an Displays produzieren.

Welche Firma tatsächlich die Bildschirme für das iPhone 6 und das iPad Air 2 bauen wird, ist bislang noch unklar. In einem Bericht aus dem Mai hieß es, Apple hätte Sharp und Samsung eine Absage erteilt und sich für LG und Innolux entschieden. Nichtsdestotrotz soll Foxconn weiterhin einen Großteil der Geräte bauen, hieß es hingegen aus anderer Quelle.

Zusammenarbeit von Sharp und Foxconn schon länger angedacht

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Zusammenarbeit von Foxconn und Sharp im Gespräch ist. Bereits im März 2012 hatte der Auftragsfertiger angekündigt, man wolle 806 Millionen Dollar in das japanische Unternehmen stecken und zehn Prozent der Anteile kaufen. Aus diesen Plänen wurde aber 2013 nichts, da Sharp mit seinem Umsatz immer weiter ins Minus schlingerte. Trotzdem hatten beide Parteien die Gespräche offenbar nie zur Gänze einschlafen lassen und sich weiterhin Gedanken darüber gemacht, wie eine Kooperation aussehen könnte. Möglicherweise wird es ja nun tatsächlich etwas.

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