iPhone 6s: Chip-Hersteller aus den USA am A9 beteiligt?

Der Nachfolger des A8-Chips könnte auch in Amerika gefertigt werden
Der Nachfolger des A8-Chips könnte auch in Amerika gefertigt werden(© 2014 Chipworks)

Wer bekommt etwas vom Prozessor-Kuchen ab? Mit den ersten Gerüchten zum iPhone 6s kündigt sich bereits die kommende iPhone-Generation für das Jahr 2015 an. Doch wer bekommt den äußerst attraktiven Auftrag für die Herstellung der neuen A9-Chips zugesprochen, die Apple vermutlich im iPhone 6s und iPad Air 3 einsetzen will? Neuen Gerüchten zufolge wurde nun ein Deal mit einem weiteren Hersteller abgeschlossen.

Wie Digitimes berichtet, soll der große US-amerikanische Halbleiterhersteller Globalfoundries am Apple-Großauftrag beteiligt werden. Aufgrund der enormen Stückzahlen, die ein Auftrag für Einzelteile des iPhone 6s verspricht, wollten selbstverständlich mehrere Konzerne den Chip-Deal einsacken. Bislang sah es danach aus, dass Samsung die Produktion des neuen A9-Chips für das iPhone 6s zum größten Teil übernehmen würde, während das taiwanesische Unternehmen TSMC die Chips für die kommende iPad-Generation zuliefern sollte. Doch nun hat Apple mit Globalfoundries angeblich ebenfalls einen Deal  abgeschlossen.

Apple profitiert von zusätzlichen Herstellern

Durch den Deal mit Globalfoundries würde Apple gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen könnte der Konzern aus Cupertino wieder mehr Komponenten direkt in den USA fertigen lassen. Außerdem würde Apple seine Abhängigkeit von Samsung verringern. Ebenfalls ein sehr wichtiger Aspekt ist, dass Apple es mit mehreren Herstellern auch einfacher hätte, beispielsweise für das Weihnachtsgeschäft 2015 kurzfristig mehr Chips zu bestellen.


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