iPhone 6s Plus wird zum Release knapp: Sind Produktionsprobleme schuld?

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Das iPhone 6s Plus ist aktuell schwieriger zu bekommen als ein iPhone 6s
Das iPhone 6s Plus ist aktuell schwieriger zu bekommen als ein iPhone 6s(© 2015 CURVED)

Wer Apples neues Phablet iPhone 6s Plus vorbestellen möchte, der muss laut der Anzeige im Apple Store leider drei bis vier Wochen warten. Laut KGI Securities könnten neben einer erhöhten Nachfrage auch Produktionsprobleme daran schuld sein.

Das kleinere Modell scheint da noch besser verfügbar zu sein: In einigen Farben und Speicherkonfigurationen ist das iPhone 6s sogar noch zum Release am 25. September lieferbar. In den USA ist die Lage laut 9to5Mac nicht anders als bei uns. Das iPhone 6s Plus kann zwar weiterhin über Apples Webseite vorbestellt werden, jedoch sollte man im Gegensatz zum Gerät mit 4,7-Zoll-Display nicht mit einer Lieferung zum Release des Apple-Smartphones rechnen. KGI Securities ist dem Bericht zufolge der Meinung, dass ein Problem in der Versorgung mit ausreichend Modulen für die Hintergrundbeleuchtung des iPhone 6s Plus besteht.

Apple soll Produktionsvolumen umverteilt haben

Der Apple-Zulieferer Minebea soll demzufolge angeblich Schwierigkeiten haben, die geforderten Mengen an großen Hintergrundbeleuchtungsmodulen für das iPhone 6s Plus zu liefern. KGI zufolge soll der Zulieferer Radiant daher plötzlich einen sehr großen Zusatzauftrag von Apple erhalten haben. Geschätzt werde ein gestiegenes Auftragsvolumen von 70 bis 80 Prozent.

Laut KGI soll Apple trotz des Produktionsproblems immerhin zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Exemplare des iPhone 6s Plus zum Release am 25. September bereitstellen können. Da Apple gerade erst bekannt gegeben hat, dass allein am ersten Wochenende bereits über 10 Millionen iPhone 6s und iPhone 6s Plus vorbestellt werden könnten, dürften die allerdings schnell verteilt sein.


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