iPhone 7 im Benchmark-Test: das schnellste Smartphone der Welt

Die neuen iPhones sind in der Redaktion eingetroffen. Da müssen die neuen Apple-Geräte natürlich die erste Feuertaufe bestehen und sich einem Benchmark-Vergleich  mit den Vorgängern stellen: Wie schneiden iPhone 7 und iPhone 7 Plus im Vergleich zum iPhone 6s und iPhone 6s Plus ab? Und ist der neue A10-Fusion-Chipsatz wirklich der schnellste Chip der Welt?

Natürlich hätten wir für Euch auch gleich einen Vergleich mit sämtlichen Androidkonkurrenz-Geräten gezogen. Doch da mittlerweile Geekbench 4 released wurde, wären die Ergebnisse nicht vergleichbar. Insofern ziehen wir hier nur den Vergleich zu Antutu.

Das iPhone 7 im Antutu-Benchmark(© 2016 Weibo)

Hier setzt das iPhone 7 nun einen neuen Fabelrekord mit 178.397 Punkten. Zum Vergleich: Das Galaxy S7 kommt auf rund 128.000 Punkte, das LG G5 auf rund 134.000 Punkte, das OnePlus 3 immerhin auf rund 140.000 Punkte. Im Vergleich zum iPhone 6s Plus ist der Vorsprung auch enorm: Rund 132.000 schaffte der Vorgänger damals.

Gerne würden wir die Antutu-Performance der beiden neuen iPhones auch im Video zeigen. Doch aktuell läuft Antutu zwar mit der Golden Master von iOS 10, allerdings nicht mit der finalen Version für alle Endkunden. Sobald das Update da ist, reichen wir die Werte an dieser Stelle nach.

Deutliche schneller im Geekbench 4

Und wie schaut es bei Geekbench 4 aus? Hier setzt sich das iPhone 7 Plus mit 5550 Punkten an die Spitze beim Multicore an die Spitze. Das iPhone 7 schaffte in den ersten Messungen sogar 5642 Punkte. In der Single-Core-Messung kommt das neue Plus auf 3429 Punkte, das 7er auf 3464.

Zum Vergleich: Das iPad Pro, Apples mobiles Rechenzentrum, kam im Multicore auf 4687 Punkte und im Singlecore auf 2844.

Wohlgemerkt: Benchmarks sagen wenig über die Alltagsgeschwindigkeit eines Gerätes aus. Sie messen lediglich, was maximal aus der verbauten Hardware rauszuholen ist. Dennoch ist es beeindruckend, wie Apple mit seinem neuen Chipsatz die ohnehin schon schnelle Konkurrenz zersägt. Zum Hintergrund: Der A10 nutzt einen Vierkern-Aufbau nach dem bigLITTLE-Prinzip: Zwei leistungsstarke Kerne übernehmen die High-Performance-Jobs, zwei energieeffiziente übernehmen die weniger anspruchsvollen Aufgaben. Je nachdem, wo die Rechenpower benötigt wird, managed der Chipsatz die Ressourcen. Hinzu kommen beim iPhone 7 Plus 3 GB RAM, beim iPhone 7 2 GB RAM - während unter den Android-Flaggschiffen mittlerweile schon 6 GB RAM zum Standard avancieren.


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