iPhone 7s: Samsung soll OLED-Displays für 2,6 Milliarden Dollar liefern

Schon der nächste s-Ableger nach dem iPhone 6s könnte ein OLED-Display besitzen
Schon der nächste s-Ableger nach dem iPhone 6s könnte ein OLED-Display besitzen(© 2015 CURVED)

Das iPhone 7s könnte bereits mit einem OLED-Display ausgestattet sein: Neuen Gerüchten zufolge soll der Deal zwischen Apple und Samsung über die Lieferung entsprechender Bildschirme im Jahr 2017 einen großen Umfang haben: insgesamt 2,6 Milliarden Dollar.

100 Millionen OLED-Displays soll Samsung Display 2017 an Apple liefern, berichtet der Korea Herald unter Berufung auf Quellen aus der Industrie. Diese sollen in der Diagonale 5,5 Zoll messen, sind also vermutlich für die größere Ausführung des iPhone 7s bestimmt. Wann die Auslieferung im nächsten Jahr beginnen soll, geht aus dem Bericht nicht hervor. Sollte Samsung erst im dritten oder vierten Quartal beginnen, die Bildschirme an Apple zu liefern, könnten sie vielleicht doch erst im iPhone 8 zum Einsatz kommen.

Deal gilt für Dauer von drei Jahren

Die Kooperation zwischen Apple und Samsung in Bezug auf die OLED-Displays soll aber nicht auf das nächste Jahr beschränkt bleiben – auch 2018 und 2019 soll das Unternehmen aus Südkorea den Gerüchten zufolge je 100 Millionen Displays liefern. Die Mindestlaufzeit für den Vertrag betrage drei Jahre. Gut möglich also, dass Apple auch nach 2019 weiter auf Samsung als Screen-Lieferanten zurückgreift.

Gerüchte zu einem künftigen iPhone mit OLED-Display und Samsung als Hersteller gibt es bereits seit einer Weile: Zuletzt hieß es im Januar 2016, dass es zu einem Vertragsabschluss zwischen den beiden Konkurrenten im Smartphone-Geschäft gekommen sei. Auch gab es Gerüchte darüber, dass Apple die Entwicklung beschleunige, weshalb OLED-Bildschirme bereits im iPhone 7s verbaut sein könnten.


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