Entwicklung von iPhone-Feature gestoppt: Hat Apple bessere Pläne?

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Der Nachfolger des iPhone Xs Max (Bild) muss wohl ohne die innovative Kamera-Technologie auskommen
Der Nachfolger des iPhone Xs Max (Bild) muss wohl ohne die innovative Kamera-Technologie auskommen(© 2019 CURVED)

Es wäre ja auch zu schön gewesen: Apple hat angeblich einen Plan zu den Akten gelegt, der ein neues iPhone-Feature für außerordentlich gute Fotos ermöglicht hätte. Die mit der Technologie verbundenen Kosten seien zu hoch gewesen. Dafür verfolgt Apple nun angeblich neue Pläne.

Das britische Unternehmen Nanoco verlor zuletzt fast 80 Prozent an Börsenwert – ein Großkunde aus den USA hatte ein Projekt storniert. Dabei soll es sich um das Unternehmen Apple handeln, das sich aus einer Zusammenarbeit eine innovative Kameratechnik erhoffte, berichtet The Telegraph. Die ursprüngliche Idee sei gewesen, dass Apple künftig die "Quantum Dot"-Technologie als Feature in die iPhone-Kameras integriert.

Effizientere Bildsensoren für bessere Fotos

Hinter Quantum Dot steckt eine vielversprechende Technologie, die als iPhone-Feature durchaus interessant gewesen wäre. Bei Quantenpunkten handelt es sich um Halbleiterpartikel. Dank eines entsprechenden Verfahrens können diese ein lichtabsorbierendes Material ergeben. In Kamerasensoren können die Linsen Licht um ein Vielfaches effizienter einfangen.

Dies würde nicht nur die eigentliche Qualität eurer iPhone-Fotos verbessern, sondern soll außerdem auch neue Augmented-Reality-Features ermöglichen. Die Technologie wird in anderer Art und Weise übrigens bereits bei großen Fernsehern eingesetzt, um die Bildqualität zu verbessern.

3D-Laser als alternatives iPhone-Feature?

Trotz der vielversprechenden Aussichten habe Apple letztendlich aber sowohl die Partnerschaft als auch die Entwicklung an den "Quantum Dot"-Bildsensoren eingestellt, da die Kosten der Technologie für eine Massenproduktion zu teuer seien. Es wird nun angenommen, dass sich Apple verstärkt auf die Entwicklung eines neuen 3D-Lasers konzentriert. Das iPhone-Feature sei für die Rückseite des Geräts vorgesehen und soll dem Bericht zufolge die Augmented-Reality-Anwendungen erweitern. Der Einsatz sei allerdings frühestens für das iPhone 2020 denkbar.

Das iPhone 2020 soll den Gerüchten zufolge ultraschnelle Downloads ermöglichen. Die drei Varianten sollen unterschiedliche Displaygrößen haben – wie ihr es gewohnt seid. Außerdem soll das Smartphone wesentlich schneller als alle seine Vorgänger sein. Ein fortschrittlicher Fertigungsprozess für den Chipsatz soll die erhebliche Leistungssteigerung ermöglichen. Bis zum Release des iPhone 2020 dauert es ohnehin noch etwas. Zunächst bekommen wir um den 10. September das iPhone 2019 zu sehen.


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