iPhone-Leaks: Knast & Millionenstrafe für Ex-Apple-Mann

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Der ehemalige Apple-Manager wurde zu einem Jahr hinter schwedischen Gardinen verurteilt
Der ehemalige Apple-Manager wurde zu einem Jahr hinter schwedischen Gardinen verurteilt(© 2014 CC: Flickr/Alexander C. Kafka)

Strafe für den ehemaligen Global-Operations-Manager von Apple: Von dem Gericht im kalifornischen San Jose wurde der frühere Apple-Mitarbeiter Paul D. zu einem Jahr Gefängnis verurteilt und muss zudem eine Geldstrafe leisten.

Insgesamt muss er rund 4,5 Millionen Dollar an Apple für seine Vergehen zahlen, berichtet Associated Press. Das Strafmaß wurde bereits in der ersten Dezemberwoche verkündet – und damit rund drei Jahre, nachdem das Urteil gefällt worden war. Das Gericht ist damals zu dem Schluss gekommen, D. habe sich der Unterschlagung, der Verschwörung und der Geldwäsche schuldig gemacht. Der nun verurteilte Manager war von 2005 bis zu seiner Verhaftung im Jahr 2010 bei Apple angestellt. Mit einem Jahr Gefängnis ist er offenbar noch gut bedient: Das theoretische Höchstmaß für die von ihm verübten Taten liegt bei 20 Jahren.

Weitergabe von Betriebsinterna

Der ehemalige hochrangige Apple-Mitarbeiter soll Informationen zu neuen iPhone-Modellen an Hersteller und Zulieferer verraten haben. Mithilfe dieser Interna sollen die Apple-Zulieferer dann bessere Konditionen in ihren Verträgen mit Apple ausgehandelt haben. Üblicherweise sind es auch diese Apple-Partner, über die Informationen zu neuen Geräten wie dem iPhone 6 an die Öffentlichkeit gelangen – in den sogenannten Leaks, die uns auf den Wochen und Monaten zum Release begleiten.


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