iPhone entsperren: Bringt uns Apple eine Revolution?

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Kombiniert Apple die neue Technologie mit Face ID (Bild)?
Kombiniert Apple die neue Technologie mit Face ID (Bild)? (© 2017 Apple)

Evolution statt Revolution – damit lassen sich iPhone 11 und iPhone 11 Pro (Max) unserer Meinung nach gut beschreiben. Ein zukünftiges Apple-Smartphone könnte dagegen mit einem besonders innovativen Feature Aufsehen erregen. Einem Patent zufolge arbeitet Apple an einer neuartigen Entsperrmethode.

Statt mit eurem Finger oder dem Gesicht sollt ihr das iPhone mit der Handfläche entsperren können. Das geht aus einem Patentantrag hervor, den Apple vor einer Weile eingereicht hat. Im ersten Moment mag es wenig praktisch erscheinen, ein Smartphone mit der Handfläche zu entsperren. Doch dem Patent zufolge müsst ihr diese nicht demonstrativ vor das Gerät halten. Stattdessen soll das Entsperren passiv erfolgen, während ihr etwas anderes macht. Also quasi nebenbei.

Genügt ein Griff zum iPhone?

Wie die Entsperrung in der Praxis abläuft, ist nicht im Detail beschrieben. Offenbar könnte das iPhone eure Handfläche aber scannen, während ihr eine App benutzt. Denkbar ist auch, dass sich das Smartphone entsperrt, wenn ihr danach greift. Das würde den Prozess noch mal deutlich komfortabler machen als sämtliche aktuellen Lösungen. Denn dann wäre das Gerät bereits entsperrt, wenn ihr es in der Hand haltet.

Die zugrunde liegende Technologie erfasst mithilfe von Infrarotlicht die Venen in eurer Hand. Zusätzlich ermittelt das iPhone auch eure Handlinien, um die Genauigkeit zu verbessern. Hierbei kommt Licht im sichtbaren Spektrum zum Einsatz. Eine Kombination mit Apples TrueDepth-Kamera könnte zudem eine simultane, mehrfache biometrische Authentifizierung ermöglichen. Darüber hinaus könnte die 3D-Frontkamera die Position eurer Hand verfolgen, wenn ihr diese bewegt.

Kann das iPhone künftig Venenerkrankungen erkennen?

Die beschriebene Technologie ist offenbar nicht allein zur Entsperrung des iPhones gedacht. Sie könnte auch den Weg für ein neues Gesundheitsfeature ebnen. Indem das Smartphone den Zustand der Venen über einen bestimmten Zeitraum protokolliert und vergleicht, könnte es Gefäßerkrankungen erkennen. Etwa eine Blockade oder Schwellung der Venen. Derartige Symptome können schwerwiegende Folgen haben. Insofern wäre es zu begrüßen, wenn Apple diese Idee realisiert.

Wie wertvoll solche Gesundheitsfeatures sein können, beweist die Apple Watch ein ums andere Mal. Die Smartwatch hat bereits vielen Nutzern das Leben gerettet. Auch neue Features wie die Sturzerkennung oder das EKG haben sich in diesem Zusammenhang bereits bewährt. Aber auch eine Notruf über die Smartwatch konnte bereits für eine Rettung sorgen.


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