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iPhone mit Transformers-Feature? Daran tüftelt Apple

iPhone 12 mini
iPhone 12 mini Kameramodul (© 2021 CURVED )

Stellt euch vor, die Rückseite eures iPhone wird kurzzeitig rauer. Oder eure AirPods drücken plötzlich etwas stärker gegen euer Ohr. Das alles gehört zu Apples Plan, Alternativen für Text-Benachrichtigungen zu entwickeln.

Das Unternehmen aus Cupertino beschreibt in einem neuen Patent Möglichkeiten, Notifications besser und effizienter mitzuteilen. Bislang informieren euch Smartphones, Tablets und Rechner in erster Linie mit Texteinblendungen oder Hinweis-Klängen darüber, wenn neue Benachrichtigungen eintrudeln. Bei Handys kommen noch Vibrationen hinzu. Apples Entwicklungsabteilung möchte die Optionen für Notifications erweitern und dazu das Gehäuse der jeweiligen Geräte verwenden. Das Stichwort lautet: dynamische Gehäuseformen.

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Schwächen klassischer Notifications

Was wie bei Transformers klingt, soll Nutzer subtil auf eingehende Nachrichten aufmerksam machen. Apple zufolge haben klassische Notifications via Text, Ton oder Vibration mehrere Nachteile: Sie machen sich nur vorübergehend bemerkbar und lassen sich leicht wegklicken oder stummschalten. Bei allzu vielen Mitteilungen kann zudem die Übersicht leiden. Zudem stören sie – je nach Situation – euren Workflow oder andere Personen, die in eurer Nähe sind. Wenn ihr infolgedessen eure Mitteilungen genervt deaktiviert, entgehen euch wichtige Hinweise.

Apples Plan mit Transformers-Features

Apples Forschungsabteilung experimentiert mit innovativen Gehäuseformen und Oberflächen, die bei Notifications in Erscheinung treten und nicht so störend wie klassische Benachrichtigungen sein sollen. Gehäuse und Oberflächen ändern sich demzufolge auf subtile Art, sobald eine Benachrichtigung eintrifft. Bestimmte Bereiche der iPhone-Rückseite könnten bei Benachrichtigungen beispielsweise rauer werden.

Bei einem MacBook ist ein dicker werdendes Trackpad denkbar. Zusätzlich wären bei den AirPods winzige Gehäuseteile möglich, die im Fall der Fälle ausfahren und leicht gegen das Ohr drücken. Da das Feature keinen Blickkontakt des Nutzers benötigt, lässt es sich darüber hinaus flexibler und weniger störend als Texteinblendungen einsetzen.

Etwas grob Vergleichbares nutzt Apple schon jetzt in der Apple Watch. Mit dem haptischen Feedback auf der Rückseite bekommt ihr diskret und geräuschlos mit, wenn es etwas Neues gibt. Der Unterschied zum beschriebenen Apple-Patent ist der Umstand, dass sich das Gehäuse der Uhr dafür nicht ändert. Stattdessen ist es ein "besserer" Vibrationsalarm. Das Transformers-Feature wäre eine große Weiterentwicklung.

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