iPhone X: So viel sollen die Einzelteile kosten

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Das große Display ist das teuerste Bauteil des iPhone X
Das große Display ist das teuerste Bauteil des iPhone X(© 2017 Apple)

Das iPhone X kann ab dem 27. Oktober 2017 vorbestellt werden. Nutzer dürfen dann wählen, ob sie zur Variante mit 64 oder 256 GB Speicher greifen – und 1149 Euro oder sogar 1319 Euro bezahlen. Die hohen Preise erzeugen ein großes Interesse daran, wie viel Apple eigentlich selbst für die Herstellung und die Einzelteile bezahlen muss. Wie MyFixGuide berichtet, ist eine erste Schätzung der Kosten für die benötigten Bauteile aufgetaucht.

Die Zusammenstellung stamme zwar aus der Zulieferindustrie, jedoch handle es sich dennoch nur um Schätzwerte. Wie erwartet führt aber auch diese Übersicht das Markenzeichen des iPhone X, also das große OLED-Display mit den "Ohren", als teuersten Posten auf. 80 Dollar soll das Bauteil kosten. Das Gehäuse aus zwei Glasplatten und einem Edelstahlrahmen koste mit 53 Dollar ebenfalls vergleichsweise viel.

Kosten für Apple noch deutlich höher

Obwohl Apple den A11-Bionic-Chipsatz, der auch im iPhone 8 arbeitet, selbst entwickelt hat, muss das Unternehmen ihn für etwa 26 Dollar einkaufen – die Herstellung übernimmt schließlich TSMC. Funkmodule kosten 18 Dollar, der 256-GB-Speicherchip kostet 45 Dollar und soll von Toshiba stammen. Der Akku ist mit einem geschätzten Preis von 9 Dollar vergleichsweise günstig. Die 3D-Kamera soll 25 Dollar kosten.

Insgesamt errechnet die Quelle für die Einzelteile des iPhone X mit 256 GB Speicher Kosten in Höhe von umgerechnet etwa 383 Euro, was etwa 29 Prozent vom Kaufpreis für den Endkunden entspricht. Apple verdient jedoch keineswegs an jedem Exemplar über 936 Euro, denn in dieser Rechnung fehlen noch viele Posten. Dazu zählen beispielsweise die Kosten für Forschung, Entwicklung, Fertigung, Logistik und Marketing sowie die Mehrwertsteuer, die in Deutschland bereits im Preis enthalten ist.

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