iPhone Xs: Nachfolger soll im Regen besser funktionieren

Das Display des iPhone Xs kann bei Regen eure Eingaben nicht gut erkennen
Das Display des iPhone Xs kann bei Regen eure Eingaben nicht gut erkennen(© 2018 CURVED)

Apple will seine Smartphone-Nutzer nicht im Regen stehen lassen: Nachfolger des iPhone Xs sollen bei Nässe leichter zu bedienen sein. Die Entwickler gehen damit ein bekanntes Problem an: Bislang reagieren Geräte nicht wie gewünscht, wenn das Display mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.

Nachfolger des iPhone Xs sollen besser erkennen, ob ein Finger das Display berührt, also eine bewusste Eingabe vorliegt, oder ob Regen versehentlich für die Impulse gesorgt hat. Apple hat im "US Patent and Trademark Office" zwei entsprechende Patente eingereicht. Darin wird beschrieben, wie Filter vor der eigentlichen "rechenintensive Berührungsverarbeitung" aktiv werden sollen.

Regen wird herausgefiltert

Die Entwickler planen mit einem ganzen Netz an Touchbereichen, die Signale wahrnehmen und präzise auswerten. Algorithmen prüfen diese anschließend auf Plausibilität. Das würde zum Beispiel heißen: Ein zukünftiges iPhone könnte bei Regen viele zeitgleiche Eingaben bemerken und würde diese nicht berücksichtigen, da so viele Impulse nicht von einem menschlichen Finger kommen können, so AppleInsider.

Bislang sieht das Problem beim iPhone Xs (oder einem anderen Smartphone) so aus: Das Gerät scheint im Regen verrückt zu spielen. Das Display interpretiert die Wassertropfen fälschlicherweise als Eingabe mit dem Finger. Das liegt daran, dass kapazitive Bildschirme auf Veränderungen am Stromfluss reagieren. Dies kann ein Finger, Stift oder jedes andere leitfähige Element sein, wie eben Wasser oder Schweiß. Kapazitive Displays stoßen an diesem Punkt also bislang an ihre technischen Grenzen.

Ansonsten braucht ihr euch mit einem iPhone Xs bei Nässe nahezu keine Sorgen machen: Das Smartphone ist gegen Flüssigkeiten geschützt. Es kann für bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von bis zu zwei Metern verweilen, ohne Schaden zu nehmen, wie ein Praxistest bereits bestätigte.

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