iPod Touch demontiert: Neuauflage besitzt 1 GB RAM und kaum größeren Akku

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Im neuen iPod Touch arbeitet der A8-Chip, den Apple auch im iPhone 6 verbaut
Im neuen iPod Touch arbeitet der A8-Chip, den Apple auch im iPhone 6 verbaut(© 2015 Apple)

Der neue iPod Touch 6. Gen. ist da und dank einer gründlichen Demontage durch die Reparaturprofis von iFixit wissen wir nun noch ein wenig genauer, was sich in seinem Inneren befindet: Apple hat beispielsweise den Arbeitsspeicher vergrößert, während der enthaltene Akku fast exakt die gleiche Kapazität aufbringt wie die Batterie im iPod Touch von 2012.

Im neuen iPod Touch geht Apples A8-Prozessor seiner Arbeit nach, den wir bereits aus dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus kennen. Im gleichen Zug wurde auch der Arbeitsspeicher verglichen mit dem iPod Touch von 2012 verdoppelt: Er ist nun 1 GB groß. Da erwartet wird, dass Apples neues iPhone 6s einen 2 GB großen Arbeitsspeicher erhält, könnte der iPod Touch 6. Gen. womöglich eines der letzten iOS-Geräte sein, die noch 1 GB RAM erhalten.

Apple A8 im iPod läuft langsamer als im iPhone 6

Verglichen mit dem 1030-mAh-Akku des iPod Touch 5. Gen. hat der Akku im iPod Touch 6. Gen. trotz der langen Zeit bis zu seinem Release nicht unbedingt einen Wachstumsschub hingelegt. Er bringt es jetzt bloß auf 1043 mAh. Dies soll aber ausreichen, um bis zu 40 Stunden lang Musik und bis zu acht Stunden lang Video wiederzugeben.

Für die anständige Akkulaufzeit dürfte auch eine kleine Modifikation am Prozessor sorgen, die Apple vorgenommen hat. Der verbaute Apple A8-Chip im neuen iPod Touch arbeitet nämlich nicht so schnell wie der Apple A8-Chip im iPhone 6: Statt auf die gewohnten 1,39 GHz hat Apple ihn im iPod Touch 6. Gen. lediglich auf 1,1 GHz getaktet. Im Benchmark zeigt das Gerät aber dennoch, das einige Power in ihm steckt.

Der neue iPod Touch erhielt übrigens wie viele andere Apple-Geräte auch eine eher mäßige Bewertung, was die Möglichkeit zur Reparatur betrifft. Die Verwendung weniger Schrauben und großer Mengen an Klebstoff sorgen dafür, dass das Gerät nur schwer auseinander und noch schwerer wieder zusammengebaut werden kann. Zusätzlich erhöht der komplizierte Aufbau die Gefahr, während des Eingriffs Einzelteile zu beschädigen.


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