Irre: iPhone 5s und iPhone 4s als Bremsbelag für Porsche 911 getestet

So einen Härtetest haben wir auch von TechRax noch nicht gesehen: In den USA haben ein paar technikbegeisterte Autonarren ausprobiert, inwieweit sich Apples iPhone 5s und das zwei Jahre ältere iPhone 4s als Bremsbelag für ein Auto eignen. Als Testfahrzeug wurde kurzerhand ein Porsche 911 mit den "Spezialbremsen" versehen.

Im Video erklärt der freundliche Sprecher, dass von beiden Smartphone-Modellen jeweils vier Stück als neuer Belag in die Scheibenbremsen des Sportwagens eingesetzt wurden: Auf einer Seite bremsen die iPhones mit ihrem Bildschirm, auf der anderen Seite schleift die Rückseite des Gehäuses über die Scheibe. Zwar ergibt der Test damit auch nicht sehr viel mehr Sinn, jedoch wurden die Smartphones vor Testbeginn noch etwas mit Schleifpapier angeraut, um ihre Brems-Eigenschaften zu verbessern.

Der Feuerlöscher fährt mit

Auf Sicherheit haben die Tester erfreulicherweise viel Wert gelegt und so begleitet nicht nur ein Feuerlöscher im Cockpit die Testfahrt, sondern Fahrer und Beifahrer tragen auch Schutzkleidung. Ein witziges Detail am Rande: Etwa bei 1:45 Minuten sehen wir, wie ein mit Kameras ausgestattetes Apple-Auto auf der Jagd nach Bildmaterial für den Kartendienst des iPhone-Herstellers durchs Bild fährt.

Schon beim zweiten Testlauf mit einer Geschwindigkeit von 40 Meilen pro Stunde zeichnet sich ab, dass sich iPhones nicht als Bremsbelag eignen. Die ersten Geräte fangen Feuer und müssen gelöscht werden. Nach dem Bremstest mit einer Ausgangsgeschwindigkeit von 0 Meilen pro Stunde ist dann Schluss – Weil die Smartphones keine Bremsleistung mehr bieten, muss der Fahrer die Handbremse einsetzen um den Wagen zu stoppen. Das Ergebnis steht dem der meisten anderen Härtetests in nichts nach: Die Smartphones halten der Belastung nicht stand und sind völlig zerstört.


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