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Apple Watch: Kann sie das Corona-Virus schneller erkennen als ein Test?

Die Gesundheits-Funktionen der Apple Watch erweisen sich immer wieder als Lebensretter
Die Apple Watch (Bild) erkennt Unregelmäßigkeiten im Herzschlag (© 2019 CURVED )
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18.01.21 von

Julian Schulze

Kann die Apple Watch eine Corona-Infektion früher als die herkömmlichen medizinischen Tests erkennen? Zwei unabhängige Studien haben sich mit dieser Frage beschäftigt und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

Die Corona-Pandemie schränkt unseren Alltag auch 2021 weiterhin stark ein. Um Infektionsherde frühzeitig zu erkennen und weitere Ansteckungen zu vermeiden, suchen Mediziner auf der ganzen Welt nach neuen Möglichkeiten das Corona-Virus aufzuspüren. Zwei Studien aus den USA haben deshalb unabhängig voneinander geprüft, ob die Apple Watch mit ihren Sensoren dabei helfen kann. Das überraschende Ergebnis: Die Apple Watch weist eine 67-prozentige Trefferquote auf, eine Infektion rund sieben Tage vor den ersten Symptomen zu erkennen.

Die Herzratenvariabilität ist der Schlüssel

Als Smartwatch verfügt die Apple Watch über eine Vielzahl an Sensoren, die euch dabei helfen sollen, fit und gesund zu bleiben. Die Uhr erfasst dafür unter anderem auch die sogenannte Herzratenvariabilität. Diese beschreibt, wie viel Zeit zwischen zwei einzelnen Herzschlägen vergeht. Bei einem gesunden Menschen ist sie im Normalzustand hoch. Wenn jedoch eine Infektion den Körper befällt, verlangsamt sie sich in der Regel deutlich.

Einem Bericht von CBS News zufolge, haben die Forscher der Stanford University und des Sinai Health System die Funktion der Apple Watch genutzt, um zu prüfen, wie exakt und wie früh sich eine Infektion bestimmen lässt. Die fast 70-prozentige Trefferquote der Studie macht Hoffnung auf eine neue Möglichkeit, die Corona-Pandemie besser unter Kontrolle zu bekommen.

Apple Watch: Mit Wearables gegen Viren und Co.?

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Forscher mit der Apple Watch als Hilfe für die Corona-Bekämpfung beschäftigen. Wir berichteten bereits letztes Jahr vom SpO2-Tracking der Apple Watch 6. Dieses misst den Sauerstoffgehalt im Blut des Trägers, eignet sich aber eher nicht dafür, eine Erkrankung zuverlässig zu erkennen.

Dem Forscher João Paulo Cunha von der Universität Porto zufolge sei es zwar tatsächlich so, dass eine niedrige Blutsauerstoffsättigung als Indiz für eine Corona-Erkrankung gelte. Das SpO2-Tracking von Wearables allgemein sei jedoch zu ungenau und genüge daher nicht den medizinischen Anforderungen.

Im Moment sind die Sensoren und Trackings unserer Wearables noch zu ungenau, um eine verlässliche Hilfe im Kampf gegen die Pandemie darzustellen. Die neuesten Studien zeigen jedoch, dass das Potenzial dafür da ist. Wir sind gespannt, ob Hersteller wie Apple die Idee aufnehmen und ihre Gadgets weiter in diese Richtung verbessern.

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