iTime statt iWatch? Neues Apple-Patent genehmigt

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iWatch
iWatch(© 2014 Martin Hajek)

Wird die iWatch ein smartes Armband mit Schaltkreisen und Sensoren im Armband erhalten, aber ganz anders heißen? Das könnte tatsächlich der Fall sein, denn Apple wurde von der Behörde für Patente und Markennamen in den USA am 22. Juli ein Patent genehmigt – in diesem geht es um eine Smartwatch namens iTime.

Das Wearable soll am Handgelenk getragen werden können und sich bei Bedarf mit Computern oder mobilen Geräten verbinden lassen, berichtet AppleInsider. Die Idee hinter dem Gadget ist anscheinend, den annähernd quadratischen iPod nano der 6. Generation in eine Smartwatch zu verwandeln – indem er mit dem vielseitigen Armband verbunden wird. In dem Patent wird auch ausdrücklich auf den iPod nano hingewiesen, daher stellt sich die Frage: Wird das Armband einfach nur ein Gadget für den MP3-Player von Apple? Oder ersetzt es die Entwicklung einer iWatch?

Armband für Health-Features

Denn das Armband selbst soll auch autonom in der Lage sein, Informationen zu erfassen und zu verarbeiten. Es soll Schaltkreise besitzen und Gesten unterstützen – und könnte so beispielsweise für die vielen Features in den Bereichen Sport und Gesundheit übernehmen, die der iWatch seit Langem zugeschrieben werden.

Die nähere Ausführung des Patents beschreibt exakt die Funktion, die auch andere Smartwatches erfüllen: als Verlängerung des Smartphones zu dienen. So können mit der mutmaßlichen iWatch Anrufe auf dem iPhone angezeigt und eventuell auch angenommen werden. Zwischen den Geräten können über ein eigenes Ökosystem Informationen ausgetauscht werden – entweder automatisch oder auf Wunsch des Nutzers.

Laut KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo soll die Produktion der iWatch im November beginnen, sodass die Smartwatch im Dezember 2014 oder Anfang 2015 veröffentlicht werden kann. Bis dahin wird wohl unklar bleiben, ob es sich bei dem iTime-Patent tatsächlich um die Apple iWatch handelt – oder ein eigenständiges Wearable.


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