iTV adé? Steve Jobs wollte keinen Apple-Fernseher

Unfassbar !5
"Fernsehen ist ein schreckliches Geschäft." So soll kurz vor seinem Tod Steve Jobs’ Antwort auf die Frage nach möglichen iTV-Plänen gelautet haben.
"Fernsehen ist ein schreckliches Geschäft." So soll kurz vor seinem Tod Steve Jobs’ Antwort auf die Frage nach möglichen iTV-Plänen gelautet haben.(© 2014 CURVED)

"Fernsehen ist ein schreckliches Geschäft." So soll kurz vor seinem Tod Steve Jobs' Antwort auf die Frage nach möglichen iTV-Plänen gelautet haben. "Sie werden nicht ausgetauscht und ihre Margen stinken", so der damalige Apple-CEO über TV-Geräte.

Bei seinem letzten so genannten "Top 100"-Meeting mit den 100 wichtigsten Apple-Funktionären soll der Firmengründer diese Aussage getätigt haben. Das berichtet Business Insider unter Berufung auf das Buch "Haunted Empire: Apple After Steve Jobs" von Yukari Iwatani Kane.

"TV is a terrible business."

Schon zu Zeiten des besagten Treffens, im Jahr 2010, kursierten Gerüchte über ein Fernsehgerät von Apple. Das wussten natürlich auch die anwesenden Mitarbeiter, von denen einer schließlich in einer offenen Fragerunde mit seinem damaligen CEO nachhakte. Das klare "Nein" von Steve Jobs soll darauf ohne Zögern gefolgt sein. Die iTV-Gerüchte kursieren bis heute, doch genauso wie damals gibt es auch heute kein Fernsehgerät mit einem Apple-Logo.

Bleibt Apple bei Jobs' Absage an iTV?

In der autorisierten Steve-Jobs-Biografie von Walter Isaacson wird der verstorbene Ex-CEO dagegen mit durchaus ambitionierten Aussagen zum spekulierten iTV-Projekt zitiert. Dort sagte Jobs seinem Biografen, er würde gern eine integrierte, intuitiv und kinderleicht zu bedienende TV-Lösung entwickeln, die mit allen anderen Geräten und iCloud verbunden ist.

Diesen Wunsch soll sich der iVisionär auch erfüllt haben, denn er schloss seine Gedanken mit den Worten "I finally cracked it" ab. An Jobs' negativer Meinung zum Geschäft mit Fernsehgeräten muss dieser konzeptionelle Erfolg freilich nichts geändert haben.


Weitere Artikel zum Thema
Yi Halo: Diese Google-Kamera kostet 17.000 Dollar
Michael Keller
Yi Halo wiegt gerade einmal 3,5 Kilogramm
Google hat eine Kamera für Profi-Filmemacher vorgestellt: Die neue Yi Halo beherrscht 3D-360-Grad-Videos und soll Virtual-Reality-Filme drehen.
Apple veröf­fent­licht iOS 10.3.2 Beta 4
Michael Keller
Der Release von iOS 10.3 liegt noch nicht lange zurück
Apple hat die vierte Beta von iOS 10.3.2 mit etlichen Bugfixes veröffentlicht. Die Testversion steht für Entwickler und öffentliche Tester bereit.
Spotify soll an eige­nem Musik-Player arbei­ten
Gibt es Spotify bald nicht nur als Software?
Spotify mit einem speziell für den Dienst entwickelten Musik-Player hören: Der Streaming-Anbieter arbeitet offenbar an seiner eigenen Hardware.