Sonnige Aussichten: iWatch könnte Solarenergie nutzen

Setzen künftige Apple-Geräte wie die iWatch auf Solarenergie?
Setzen künftige Apple-Geräte wie die iWatch auf Solarenergie?(© 2014 CC: flickr/sebastian.droege)

Apple könnte eine Antwort auf die drohenden Akkuprobleme der iWatch gefunden haben: Solarenergie. Noch Anfang Januar hieß es, Cupertinos neuester Streich kämpfe mit einer zu geringen Laufzeit, die im Zusammenhang mit dem Display stünde. Seitdem haben die iWatch-Ingenieure offenbar mit neuen Ansätzen herumexperimentiert, wie nun aus einem Artikel der New York Times hervorgeht. Darin heißt es, Apple versuche schon seit geraumer Zeit, Akku-Kapazitäten durch Solarenergie zu erweitern.

Kabellose Ladestation als Zubehör?

Zudem sei eine Lösung im Gespräch, die Senior Marketing-Vize Phil Schiller einst als zu kompliziert tadelte: Wireless Charging wie etwa beim Nokia Lumia 920 mit dessen „Qi“ getauftem Docking-Pad. Dessen ursprüngliches Gegenargument zum kabellosen Aufladen von Elektrogeräten durch Induktion war der Umstand, dass die Ladestation selbst immer noch per Kabel ans Netz angeschlossen werden müsse, was eher mehr Aufwand sei als weniger. Dem Times-Artikel zufolge ziehe Apple es dennoch in Erwägung, die Technologie in Zukunft einzusetzen. Wie und ob die erwähnten Nachteile dabei beseitigt sein werden, ist jedoch unbekannt.

Akku-Laufzeit zunehmend ein Verkaufsargument

Die Nachfrage nach ausdauernden Energiequellen sei in letzter Zeit gestiegen, weshalb Apple stärker auf diesen Bereich abziele, obgleich das Unternehmen selbst keine Stellungnahme dazu abgeben wollte. Es scheint aber unbestritten zu sein, dass im Laufe der letzten Jahre Experten in Sachen Batteriedesign von Toyota, Tesla und A123 Systems angeworben wurden. Im August letzen Jahres hatte sich der kalifornische Konzern bereits das Start-Up-Unternehmen Passiv Semiconductor einverleibt, das Strom sparende Bluetooth-Chips herstellt. Das Rennen um längere Laufzeiten scheint also in vollem Gange zu sein.


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