iWatch: Release laut Experten offenbar erst 2015

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iWatch(© 2014 Youtube/youcouldseethefuture)

Während über das iPhone 6 fast täglich neue Gerüchte und vermeintliche Bilder im Netz auftauchen, bleibt es um die lang erwartete iWatch verdächtig ruhig – abgesehen von mal mehr, mal weniger wilden Spekulationen. Und das aus gutem Grund, denn laut dem renommierten Analysten Ming-Chi Kuo wird die Apple-Smartwatch aller Voraussicht erst 2015 erscheinen können.

In einem bei MacRumors veröffentlichten Bericht von Ming-Chi Kuo erneuert der Apple-Exeperte von KGI Securities seine Prognose zur iWatch: . „Wir wiederholen unsere Auffassung, dass Apples erster Versuch mit der iWatch ein Wearable-Produkt herzustellen mit großen Schwierigkeiten verbunden ist", schreibt Kuo darin. Gerade im Vergleich zu existierenden Produktklassen seien die Hürden um ein vielfaches größer, und zwar nicht nur hinsichtlich Design und Produktion, sondern auch bei der Integration von Hard- und Software.

Seine Schlussfolgerung lautet wie schon in einem Bericht aus dem Juli, dass die iWatch erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen kann. Kuo gilt dank einer ansehnlichen Serie von erfolgreichen Prognosen über Apples Unternehmensstrategie in der Tech-Szene als angesehener Experte. Und seine Argumente für die Verschiebung der iWatch machen durchaus Sinn.

Produktionsprobleme verzögern iWatch-Release

Hauptgrund an der Verschiebung aufs nächste Jahr sind laut Kuo Produktionsprobleme bei der iWatch, die bisher nicht gelöst werden konnten. Dies betrifft zum einen das Saphirglas, dessen Einsatz auch beim iPhone 6 zugleich spekuliert und bezweifelt wird – es sei derzeit schlicht nicht möglich, das Material in der erforderlichen Stückzahl bereitzustellen.

Zum Anderen bestehen wohl weiterhin Probleme beim Akku der iWatch, die Apple noch nicht zufriedenstellend gelöst hat. Denn gerade ein Alltagsgegenstand wie eine Uhr muss über eine entsprechend lange Laufzeit verfügen, bevor das Gerät aufgeladen werden muss, andernfalls wird es sich kaum beim Verbraucher durchsetzen – die schwache Akkuleistung steht bei den aktuellen Geräten der Konkurrenz schließlich regelmäßig in den Negativspalten der Testberichte.


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