Jaguar entwickelt Windschutzscheibe mit Videospiel-HUD

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Per Augmented Reality wird die Windschutzscheibe zum Bildschirm
Per Augmented Reality wird die Windschutzscheibe zum Bildschirm(© 2014 YouTube/Jaguar)

In Sachen Auto-Technologie macht Jaguar einen kräftigen Satz nach vorn: Neu entwickelte Windschutzscheiben zeigen in einer Augmented Reality-Umgebung virtuelle Fahrzeuge, optimale Fahrlinien oder sogar die besten Rundenzeiten. So wird jeder Ausflug mit dem Auto zu einer Art Videospiel. Besser gut anschnallen!

Der Linksverkehr in Großbritannien dürfte bald noch eine Spur befremdlicher werden: Der englische Automobilhersteller Jaguar werkelt derzeitig an Windschutzscheiben, die deutlich mehr zeigen, als nur die reale Außenwelt. Das berichtet Sploid. Nämlich künstlich eingeblendete Fahrhilfen, wie Bremsassistenten, Tachometer oder Fahrlinien – und sogar dreidimensional dargestellte, virtuelle Fahrzeuge. Jaguar zaubert dabei ein gewaltiges HUD (Head-up-Display) auf die Scheibe, das in der Form allenfalls aus Videospielen bekannt ist. Ganz neu ist das Konzept nicht: Land Rover, ein anderer Teil des Konzerns, hat bereits im April die "durchsichtige Motorhaube" vorgestellt. Damit wird ein Videosignal auf die Scheibe gebracht, das Schlaglöcher und Unebenheiten aus dem Bereich zeigt, der sonst von der Karosserie versperrt wird.

Künstliche Umgebungen, reale Einsatzmöglichkeiten

Augmented Reality kennen wir bereits aus unzähligen Apps. Jetzt nimmt die Technik offenbar auch in anderen Bereichen an Fahrt auf. An den gewöhnlichen Autofahrer richtet sich Jaguars neue Scheibentechnik einem Bericht auf Sploid zufolge aber vorerst nicht. Es wäre auch nicht auszudenken, was auf den Straßen los wäre, wenn sich Fahrer mit virtuell eingeblendeten Gegnern in realen Umgebungen Rennen lieferten. Vielmehr soll das "Virtual Windscreen Concept" Rennfahrern beim Training dienlich sein. Aber auch Fahrschulen könnten von der futuristisch anmutenden Technik profitieren. Einfach ein paar Hütchen auf dem Übungsplatz einblenden oder einen virtuellen Verkehrs-Rowdy auf den Weg schicken – Augmented Reality macht’s möglich.


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