Japan: Erdbeben hat Auswirkungen auf Smartphone-Produktion

Die Erdbeben-Katastrophe in Japan zieht weite Kreise. Während Europa bislang wenig betroffen war, bekommt man inzwischen auch hierzulande die Auswirkungen zu spüren – wenn auch in natürlich vergleichsweise geringer Tragweite. Sony Ericsson hat bekanntgegeben, dass es aufgrund der Naturkatastrophe in Japan Lieferengpässe gibt und den Marktstart des Sony Ericsson Xperia Neo von April auf Juli verschoben.

Kleine Stückzahlen hatte man für bestimmte Märkte schon ausgeliefert, doch die Produktion kann nicht wie geplant vonstatten gehen und so werden von Sony Ericsson derzeit nur limitierte Stückzahlen produziert. Neben dem Xperia Neo sind auch das Xperia Arc und das Xperia Play betroffen.

Genauere Angaben zu den Lieferschwierigkeiten hat Sony Ericsson noch nicht gemacht, jedoch will man am 19. April, wenn die Zahlen für das erste Quartal bekannt gegeben werden, auch näher auf die Engpässe eingehen. Allerdings hofft man bei dem schwedisch-japanischen Joint Venture darauf, dass die unterbrochene Lieferkette nur von kurzer Dauer ist.

Das Sony Ericsson Xperia Neo war zusammen mit dem Xperia Arc, dem Xperia Play und dem Xperia Pro Anfang 2011 vorgestellt worden. Alle vier Modelle kommen mit Android 2.3 Gingerbread auf den Markt, darüber liegt die hauseigene Benutzeroberfläche Timescape. Der Xperia Neo dürfte das Flaggschiff der neuen Sony Ericsson-Modelle sein, als herausragendstes Merkmal fällt die 8 MP-Kamera auf, die einen Exmor-R-Sensor hat, der auch in vielen guten Digitalkameras verbaut ist. Damit soll auch bei schlechten Lichtverhältnissen das Bildrauschen verringert werden. Außerdem hat das Sony Ericsson Xperia Neo die von TV-Geräten und anderen Smartphones aus dem Hause Sony Ericsson bekannte BRAVIA-Engine, die für brillante Farben und gestochen scharfe Bildwiedergabe sorgt.