Jelly: Das kleinste Smartphone mit LTE

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Das kleine Jelly hat Power und Speicher auf Mittelklasse-Niveau
Das kleine Jelly hat Power und Speicher auf Mittelklasse-Niveau(© 2017 Unihertz)

Der chinesische Hersteller Unihertz arbeitet an einem Smartphone-Winzling: Jelly. Das Android-Model mit LTE soll in jede noch so kleine Hosentasche passen und wird über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. Das Finanzierungsziel wurde binnen kürzester Zeit erreicht.

Um das Projekt finanzieren zu können, wurde ein Ziel in Höhe von 30.000 Dollar festgesetzt. Aktuell steht das Jelly auf Kickstarter bei mehr als 150.000 Dollar und hat über 1.700 Unterstützer. Das Crowdfunding-Smartphone ist nur 9,2 Zentimeter lang und 4,3 Zentimeter breit. Es verfügt über ein 2,45 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 432 x 240 Pixel.

Im Jelly arbeitet ein nicht näher benannter Vierkern-Prozessor mit 1,1 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher ist 1 GB groß. Der interne Speicher fällt mit 8 GB relativ schmal aus, lässt sich mit einer microSD-Karte aber erweitern. Im ansonsten baugleichen Pro-Modell ist der Speicher jeweils doppelt so groß, umfasst also 2 GB RAM und 16 GB ROM.

Lange Akkulaufzeit, kleiner Preis

Die Kamera des Mini-Smartphones ermöglicht Fotos mit 8 MP, die Frontkamera schießt Selfies mit 2 MP. Das Smartphone unterstützt WLAN und und die schnelle Datenverbindung LTE. Der Akku hat die Kapazität von 950 mAh und soll drei Tage Betriebszeit gewährleisten. Im Stand-by-Betrieb geht dem Smartphone laut Hersteller erst nach einer Woche die Puste aus. Zudem lassen sich parallel zwei SIM-Karten nutzen und auch ein GPS-Empfänger fehlt nicht. Jelly läuft mit Android 7.0 Nougat und soll in drei Farben erhältlich sein: Pearl White, Sky Blue und Space Black.

Wie viel das Smartphone im regulären Verkauf kosten soll, ist noch nicht bekannt. Die ersten Geräte sollen im August 2017 ausgeliefert werden. Unihertz kündigt einen weltweiten Versand an. Die Finanzierungskampagne für das Jelly läuft noch bis zum 6. Juni.


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