Jetzt wird's eng für Rewe und Co.: Amazon Go öffnet für alle

Amazon Go heißt der erste Supermarkt des Versandhändlers. Das Besondere am neuen Ladengeschäft: Kassen und lange Warteschlangen gibt es nicht. Ihr packt euren Einkauf einfach ein – und geht nach Hause.

Als Amazon seinen ersten Supermarkt im Dezember 2016 vorgestellt hatte, klang das Konzept noch sehr futuristisch: Vor dem Eintritt ins Geschäft, scannt ihr einen Code von der "Amazon Go"-App auf eurem Smartphone, danach nehmt ihr euch einfach aus den Regalen, was ihr braucht und geht nach Hause. Der Trick: Ihr werdet unter anderem von zahlreichen Kameras im Laden verfolgt, die registrieren, was ihr mitnehmt. Bezahlt wird über das Amazon-Konto, Kassen und Warteschlangen gibt es nicht.

Auch ohne Kassen gibt es Mitarbeiter

Nach einer langen Testphase hat nun der erste "Amazon Go"-Laden in den USA für Kunden geöffnet. Die finden im rund 167 Quadratmeter großen Geschäft in Seattle im Prinzip alles, was Rewe und Co. auch im Sortiment haben. Dazu bietet Amazon noch fertige Mahlzeiten an, die in der Küche frisch zu bereitet oder von lokalen Bäckereien angeliefert werden. Zusätzlich zu den Mitarbeitern in der Küche steht euch auch Verkaufspersonal zur Seite, wenn ihr Fragen zu Produkten habt. Ganz ohne Personal geht es nämlich auch im Laden ohne Kasse nicht.

Sollte das erste "Amazon Go"-Geschäft in Seattle gut angekommen, wäre es durchaus denkbar, dass der Versandriese mit der Kette expandiert und zunächst in den USA weitere Geschäfte eröffnet. Auch ein Start in Europa wäre dann denkbar. Denn in der Regel kommen Amazon-Produkte kurze Zeit nach der Vorstellung auch nach Deutschland. In dem Fall müssten sich die hiesigen Discounter ganz schön warm anziehen.


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