John Ive über die iWatch: Die Schweiz hat ein Problem

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Jonathan Ive äußert sich selten in Inverviews
Jonathan Ive äußert sich selten in Inverviews(© 2014 Apple)

Die iWatch ist in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer ein Mysterium, bei Apple intern aber offenbar bereits Grund genug für gewagte Kampfansagen. Chefdesigner Jony Ive wird von einem Kollegen mit recht deutlichen Worten an die etablierten Größen der Uhrenindustrie zitiert: "Der Schweiz geht's an den Kragen" soll er so ähnlich gesagt haben – nur mit härteren Worten.

Diese Aussage wäre die erste aus Apple-Kreisen, die in dieser Deutlichkeit auf die iWatch hinweist. Sie wurde von einem Apple-Designer, also wohl einem direkten Kollegen von Jony Ive, an Nick Bilton herangetragen. Dieser veröffentlichte das Ganze im Rahmen eines New York Times-Artikels, der sich passenderweise zu einem nicht unwesentlichen Teil über die mangelhafte Stilsicherheit aktueller Wearables auslässt. Apple wird, auch von Bilton, die Fähigkeit nachgesagt, Smartwatches endlich auch zu modischen Gadgets erheben zu können.

Selbst Schuld?

Die traditionsreiche Schweizer Uhrenindustrie könnte sich die Kampfansage aus Cupertino freilich selbst zuschreiben, schließlich soll Apple durchaus in der Alpenrepublik angeklopft und reihenweise Absagen als Antwort bekommen haben. Marktführer Swatch distanzierte sich etwa wiederholt von einer möglichen Beteiligung an so etwas wie der iWatch und hätte zwischenzeitlich sogar beinahe gegen Apple geklagt.

Ob Apple dem traditionellen Uhrenmarkt tatsächlich Kundschaft und Prestige streitig machen kann, muss sich erst noch zeigen. Gut möglich, dass diese Frage bereits mit dem Apple-Event am 9. September akut wird. Dann nämlich soll nicht nur das allseits erwartete iPhone 6, sondern womöglich die iWatch – falls Apple seine lange spekulierte Smartwatch den tatsächlich mit diesem allzu naheliegenden Namen auf den Markt bringen will – der Öffentlichkeit vorgestellt werden.


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