Kann die iWatch vor einem Herzinfarkt warnen?

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Die iWatch als Fieberthermometer? Einem Apple-Patent folgend könnte das Realität werden
Die iWatch als Fieberthermometer? Einem Apple-Patent folgend könnte das Realität werden(© 2014 Todd Hamilton)

Große Pläne für Apples mutmaßlichen nächsten Alleskönner, bevor er überhaupt auf den Markt gekommen ist: Die iWatch könnte maßgeblich dabei helfen, einem Herzinfarkt vorzubeugen, berichtet der San Francisco Chronicle. Mittels spezieller Sensoren in der iWatch könne Apple die Herzfrequenz als auch den Blutstrom messen, so das US-Traditionsblatt. Doch bis es so weit ist, dürfte es dauern…

Die heiße Phase hat begonnen. „Absolut, es gibt keine Veränderung“, bekräftigte Apple-Chef Tim Cook auf der jüngsten Telefonkonferenz zur Bekanntgabe der Dezember-Quartsbilanz noch einmal, dass dieses Jahr mit einem neuen Apple-Produkt zu rechnen sei. Es ist ein offenes Geheimnis: Dabei wird es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die iWatch handeln, die wohl vor allem durch Fitness-Applikationen glänzen dürfte.

Und durch Gesundheitsanwendungen. Wie zuletzt durchgesickert war, traf sich Apple bereits vergangenen Sommer mit Vertretern der US-Gesundheitsbehörde FDA. Zudem kochen Gerüchte hoch, dass Apple die nächste Generation seines mobilen Betriebssystems iOS 8 mit einem neuen Feature ausstatten könne, das perfekt ins Konzept einer iWatch passt: dem Healthbook, das Gesundheitsdaten sammelt.

Apple verpflichtet laufend Sensorspezialisten

Doch die iWatch könnte noch deutlich weitergehen und einen bahnbrechenden Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten – nämlich der Vermeidung von Herzinfarkten. Wie der San Francisco Chronicle berichtet, hat Apple den Toningenieur und THX-Mitbegründer Tomlinson Holman angeheuert, der die Soft- und Hardware für einen Sensor entwickeln soll, der den Blutfluss misst. Wenige Tage zuvor war die Verpflichtung des Sensorspezialisten Marcelo Lamego von der Stanford University bekannt geworden. 

Der San Francisco Chronicle berichtet weiter, Apple arbeite an einer iWatch, die den Blutfluss messen und den Träger der Apple-Smartwatch im Falle von Turbulenzen entsprechend vorwarnen könne. Klingt großartig in Theorie, ist jedoch als Applikation offenbar noch bestenfalls im Entwicklungsstadium – und dürfte daher für den möglichen Launch im Herbst zu früh kommen.

Erst kürzlich war zu hören, Apple habe sein iWatch-Team auf 200 Mitarbeiter aufgestockt – nicht viel für die Unternehmenssparte, von der mutmaßlich das wichtigste Produkt in Apples naher bis mittelfristiger Zukunft abhängen dürfte…


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