Kanye West: Apple kaufte Beats dank Samsungs Jay-Z Deal

Peinlich !7
Kanye West sagte einst über sich selbst: "I am Steve Jobs."
Kanye West sagte einst über sich selbst: "I am Steve Jobs."(© 2014 CC: Flickr/rodrigoferrari)

Noch bevor der 3-Milliarden-Dollar-Deal in trockenen Tüchern war, trieb eine Frage die Tech-Welt um: Was will Apple mit dem Kauf von Kopfhörer-Hersteller Beats? Popstar und Gelegenheits-Designer Kanye West hat dazu eine Meinung: zurückholen, was nach dem Tod von Steve Jobs verloren ging.

Jay-Z und Samsung sind Schuld an Apples Beats-Deal – so ließe sich Kanye Wests Sicht der Dinge laut einem Bericht von Adweek kurz zusammenfassen. Auf der Bühne des diesjährigen Cannes Lions International Festival of Creativity sprach Star-Gast West über das Zusammenspiel von Marken und Kultur – und identifizierte genau das als treibende Kraft hinter Apples Übernahme von Beats Electronics. Dessen Gründer, Rap-Star Dr. Dre und vor allem Musikmogul Jimmy Iovine, wurden schon im Vorfeld des Geschäfts als eigentliches Ziel Apples angesehen.

"There would have been no Beats deal without the Samsung deal."

Smartphone-Marktführer Samsung kooperierte 2013 mit Rap-Superstar und Unternehmer Jay-Z, um dessen Album "Magna Carta... Holy Grail" exklusiv als erstes für Kunden seiner eigenen Smartphones zugänglich zu machen. Das habe dem kulturellen Ansehen des eher "unhippen" Elektronikriesen laut West ungemein geholfen – und Apple daran erinnert, dass genau dieses nach dem Tod von CEO-Ikone Steve Jobs auch in Cupertino etwas verblasst ist. "Es hätte keinen Beats-Deal gegeben ohne den Samsung-Deal", fasste Steve-Jobs-Bewunderer West zusammen und führte fort: "Er hat dem Nummer-1-Unternehmen die Bedeutung der Verbindung mit Kultur gezeigt."

West selbst würde es seinem Kumpel und Kollegen Jay-Z indes nicht gleichtun und gemeinsame Sache mit Samsung machen, denn Apple sei die "No. 1 company" und "Samsung ist nicht wirklich Apple". Exzentriker West führte aus, er müsse stets mit der Nummer 1 arbeiten, so sei er erzogen worden. "Ich kann mit niemandem außer Jay-Z arbeiten, denn er ist die Nummer 1. Ich kann mit keiner anderen Frau zusammen sein als Kim [Kardashian, Ehefrau von Kayne West], denn das ist die Frau, deren Bilder ich mir am häufigsten ansehe und die mich anmachen. Ich werde kein anderes Unternehmen als Louis Vuitton repräsentieren, denn das ist die Nummer 1." Na dann, Mr. West...


Weitere Artikel zum Thema
iOS 11: Face­time soll angeb­lich Video­te­le­fo­nie mit Grup­pen bieten
Christoph Groth5
Supergeil !6Facetime soll unter iOS 11 nicht mehr auf nur zwei Gesprächspartner beschränkt sein.
Gerüchten zufolge führt iOS 10 erstmals Gespräche mit Gruppen via Facetime ein. Bislang ist die Videotelefonie-App auf zwei Partner beschränkt.
Nintendo Switch: Smart­phone-App soll für Online-Spiele unver­zicht­bar sein
Christoph Groth3
Unfassbar !10Multiplayer-Matches mit der Nintendo Switch erfordern womöglich ein Smartphone mit Switch-App
Optional oder nicht? Nintendos US-Chef Reggie Fils-Aimé deutet an, dass Voice-Chat und Matchmaking mit der Nintendo Switch nur via App funktioniert.
Meitu ist die nächste Hype-App mit großem Daten­hun­ger
Marco Engelien1
Weg damit !12Mit Meitu lassen sich Selfies schnell bearbeiten.
Mit der Selfie-App Meitu verwandelt Ihr Euch in eine Manga-Figur. Zwar wird die App kostenlos angeboten, Nutzer bezahlen allerdings mit Daten.