Keine Glassholes: Google räumt mit Glass-Irrtümern auf

Google_Glasses_2014
Google_Glasses_2014(© 2014 CURVED)

Google Glass zeichnet alles auf, ist das perfekte Überwachungs-Gadget und das Ende der Privatsphäre – diese und weitere Vorurteile versucht Google zu widerlegen. Denn obwohl die Datenbrille noch nicht einmal auf dem Markt ist, haben viele Menschen einige Vorbehalte ihr gegenüber. Diesen Eindruck hat offenbar auch der Hersteller und räumt jetzt mit Vorurteilen auf.

Google nimmt in einem Blog-Eintrag Stellung zu zehn Glass-Thesen und verweist sie ins Reich der Mythen. Gleich im ersten Mythos erklärt Google, dass Smartphones oder Tablets die Menschen viel mehr ablenken würden, als die Datenbrille. Schließlich könne man mit Google Glass immer noch die reale Welt sehen und betrachte nicht nur ein Video.

Google Glass ist noch nicht "ready for prime time"

In einigen Mythen räumt Google auch ein, dass viele das Wearable einfach überschätzen. So sei es nicht möglich, seinen Alltag komplett zu filmen. Die Kamera in Google Glass könne lediglich 45 Minuten am Stück aufzeichnen – für mehr reiche der Akku gar nicht. Außerdem sei das Gerät überhaupt noch nicht "ready for prime time", weil es eben derzeit nur Prototypen gebe.

In Mythos drei beschäftigt sich Google mit den Testern von Glass. Diese seien keine sonderbaren Geeks, sondern ganz normale Menschen: Feuerwehrleute, Zoowärter, Brauer, Film-Studenten, Reporter und Ärzte. Dieser Punkt liegt dem Unternehmen sicher besonders am Herzen, denn mit "Glasshole" gibt es mittlerweile schon ein eigenes Schimpfwort für die Träger von Google Glass.

Das stellt Google klar:

  • Glass lenkt seine User weniger von der realen Welt ab als Smartphones oder Tablets
  • Glass zeichnet nicht permanent Videos auf
  • Glass-Tester sind keine Geeks
  • Glass ist noch nicht "ready for prime time"
  • Glass hat keine Gesichtserkennungs-Software
  • Glass verdeckt nicht die Augen des Benutzers
  • Glass ist kein Überwachungs-Intrument
  • Glass ist nicht nur für Privilegierte bestimmt
  • Glass ist nicht überall verboten
  • Glass bedeutet nicht das Ende der Privatsphäre

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