Keine Leaks mehr: @evleaks schließt Twitter-Channel

@evleaks aka Evan Blass schließt seinen Twitter-Kanal nach zwei erfolgreichen Jahren
@evleaks aka Evan Blass schließt seinen Twitter-Kanal nach zwei erfolgreichen Jahren(© 2014 Twitter/evleaks)

Was für eine Überraschung: Gibt es in Zukunft keine Leaks mehr von Evan Blass? Der renommierte Technik-Blogger @evleaks gab am Sonntag in einem Tweet bekannt, dass er sich nach zwei Jahren aus dem aktiven Twitter-Geschäft zurückziehen will.

Eine Begründung  für seinen Ruhestand nannte er nicht – er schrieb lediglich, dass alle guten Dinge einmal zu einem Ende kommen müssen. Es gilt als wahrscheinlich, dass dieser Entschluss mit dem juristischen Druck zusammenhängt, dem der Blogger in jüngster Zeit ausgesetzt war. Denn so mancher Smartphone-Hersteller störte sich an den Leaks, die der gut informierte Evan Blass verbreitet hat, berichtet GSMArena. Bis heute hat @evleaks mit seinem Twitter-Kanal die beeindruckende Zahl von 187.000 Followern bei 1466 Tweets gesammelt, zu denen nicht nur Redakteure zählen, sondern Technik-Enthusiasten aus der ganzen Welt.

Viele wahre Vorhersagen

@evleaks hatte sich vor allem mit Vorhersagen zu kommenden Smartphones und Tablets einen Namen gemacht – seinen guten Kontakten sei Dank, war er doch unter anderem Redakteur beim Techportal Engadget. So hat er beispielsweise die ersten Fotos des Tablets Sony Xperia Z2 veröffentlicht. Auch die ersten Fotos vom HTC One M8 fanden über @evleaks eine große Verbreitung im Internet. Eines der letzten Smartphones, zu dem es von Evan Blass Neuigkeiten gab, war das bisher unangekündigte Samsung Galaxy F.

All good things must come to an end. Thank you for an amazing two years. [RETIREMENT]
— Evan Blass (@evleaks) August 3, 2014


Weitere Artikel zum Thema
Insta­gram: Nun könnt Ihr Live-Videos in Stories einbin­den
Auch der CURVED-Instagram-Account könnte mit dem neuen Feature einen Livestream starten – in der Theorie
Instagram ermöglicht jetzt auch das Starten von Live Videos in Euren Stories. Die neue Funktion unterliegt allerdings kleineren Einschränkungen.
WhatsApp: Phis­hing-Betrü­ger locken mit Gratis-Inter­net
Diese Betrüger-Webseite lockte vor einigen Monaten mit dem Videoanruf-Feature von WhatsApp
Erneut ist ein gefährlicher Kettenbrief in WhatsApp unterwegs: Betrüger wollen ahnungslose Nutzer mit Gratis-Internet in die Falle locken.
WhatsApp: Entwick­ler weist Back­door-Vorwurf von sich
Christoph Groth1
WhatsApp besitzt angeblich keine Hintertür, könne in manchen Fällen aber unsicher sein
"Es gibt keine Hintertür in WhatsApp" – das ist die Aussage von Moxie Marlinspike, dem Entwickler hinter der Verschlüsselungstechnik des Messengers.