Kensington Presentair - Bluetooth Presenter im Test

Kensington – bei dem Namen der Firma denke ich, wie wohl die Mehrheit, erst an das Sicherungssystem für Laptops, das die Firma berühmt gemacht hat.
Auf der IFA hat der Hersteller bewiesen, über das Brot-und-Butter-Geschäft hinaus wachsen zu wollen. Kensington hat ein breites Portfolio an Zubehör für mobile Geräte, vom Smartphone bis zum Tablet, vorgestellt. Es reicht von Bluetooth-Gerätesicherungstags, über Docks, Akkus und Ladegeräte, sowie Tablet-Hüllen und Tastaturen. Mir wurde der Presentair Bluetooth-Presenter, -Pointer und –Eingabestift zum Testen zur Verfügung gestellt.

Der Presentair ist erst einmal ein normaler Bluetooth-Presenter. Nach der Verbindung mit dem Rechner (die unter Windows 8 problemlos ohne irgendwelche Treiber zu installieren gelang), lässt sich zum Beispiel Powerpoint problemlos und intuitiv steuern.

Ebenfalls an Bord des ergonomischen Presenters ist ein roter Laserpointer - als "Zeigestock" für Präsentationen. Neu für mich ist jedoch die Funktion, die Kensington in die Unterseite des Presentair eingebaut hat: Eine kapazitive Kappe, mit der sich Touchscreens bedienen lassen.
Gerade in Zeiten von Windows 8 und der Verschmelzung eines Desktop-Betriebssystems mit einem Tablet-Betriebssystems erscheint dies sehr sinnvoll. Entsprechende Hardware vorausgesetzt, lässt sich eine Präsentation durch live gekritzelte Markierungen deutlich lebhafter gestalten!

Im Lieferumfang des Presentair befindet sich eine Hülle im Lederlook, sowie ein kleines Micro-USB Kabel, um den eingebauten Akku zu laden. Der Presentair ist sehr gut verarbeitet und ist wie bereits erwähnt ergonomisch, liegt also gut in der Hand. Schön ist, dass man auf Bluetooth setzt und nicht etwa auf proprietäre Funktechnik - dies macht einen zusätzlichen Empfänger überflüssig.

Mit einem Marktpreis von etwa 40€ ist der Preis vergleichbar mit entsprechenden Produkten etwa von Logitech. Qualitativ wird es kaum Unterschiede geben. Wer aktuell einen Laptop mit Touchscreen nutzt oder aber zukünftig eine Anschaffung plant, für den kann der eingebaute "Touchscreen-Stift" ein essentielles Feature für bessere Präsentationen sein.

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